Samstag, Mai 27, 2017

Beugehaft für Mütter, feministische Sprechverbote, Raumgewinn für Männerrechtler – News vom 27. Mai 2017

1. Das staatliche Bundesforum Männer beginnt, Positionen der männerpolitischen NGO MANNdat zu übernehmen. Dort ist man aber noch nicht so richtig von diesem moralischen Aufbruch überzeugt und fragt skeptisch: Fortschritt oder Trauerspiel?



2. In Österreich zieht durch ein Urteil des Obersten Gerichtshofs bei Kindesentzug dieselbe Rechtsprechung ein wie vor ein paar Jahren schon in Großbritannien:

Elternteile, denen bei der Ausübung der vereinbarten Besuchsregelung vom Ex-Partner Steine in den Weg gelegt werden, haben das Recht, die Verhängung von Beugestrafen zu beantragen.


Allerdings bleibt fraglich, dass sich dadurch das Problem wirklich löst. Solange sich ein Elternteil – faktisch zumeist die Mutter – stur quer stellt, hat das andere noch immer schlechte Karten:

"Ob der Vater deswegen das Kind jetzt sieht, ist allerdings fraglich", wirft die Obfrau der Fachgruppe Familienrichter in der Standesvertretung, Doris Täubel-Weinreich, ein. Was aber wirkt dann, wenn nicht Beugestrafen? "Man muss versuchen, beim Partner eine andere Sichtweise zu bewirken", sagt die Richterin und verweist auf die Eltern- und Erziehungsberatung.


Die Hoffnung, der Partner, der alle Karten in der Hand hat, könne durch gutes Zureden seine Sichtweise ändern, hat jetzt schon mehrere Jahrzehnte lang nicht funktioniert.



3. In der Berliner "taz" schreibt Katharina Schipkowski über die Sprechverbote und "tyrannischen Strukturen" in der queerfeministischen Szene. Ein Sammelband, der diese Probleme anspricht, steht derzeit schwer unter Beschuss:

Twitter-User*innen nannten das Buch "vertextete Gewalt", beschimpften die Herausgeberin als "Schwuchtel", der man "das Maul stopfen" müsse oder "die Zähne ausschlagen" solle. Jemand drohte Gewalt mit dem Baseballschläger an, jemand anders rief zur Bücherverbrennung auf. Das Buch sei trans-feindlich, unsolidarisch, antimuslimisch-rassistisch, werfen sie der Herausgeberin vor.




4. Der Rechercheverband "Correctiv" hat sich die sexualpädagogischen Lehrpläne aller 16 Bundesländer durchgesehen und weist die Aufregung um eine angebliche "Frühsexualisierung" von Schülern als "Hysterie" zurück.



5. Die einfachste Methode, mich fast schon dazu zu zwingen, den eigenen Blogartkel zu verlinken, ist, ihn mit "Hin zu einer maskulistischen Filmkritik" zu überschreiben. (Langfristig habe ich immer noch einen Sammelband solcher Texte im Auge.) Aktuell beschäftigt sich das Blog Uepsilonniks mit dem Klassiker "Thelma und Louise".

Das weckt bei mir übrigens Erinnerungen. Als ich Mitte der 90er Jahre in der Fachzeitschriftszeitschrift Anglistik/Amerikanistik meiner Uni eine solche Filmkritik veröffentlichte, war nicht jede Leserin glücklich über diesen Beitrag. "Der hat mir den ganzen Film versaut", meldete eine sogar zurück.



6. Beschnittene Männer haben ein doppelt so hohes Risiko für eine krebserregende HPV-Infektion.



7. Cassie Jayes Männerrechtler-Doku "The Red Pill" hat den Women-in-Film-Award gewonnen.



8. Männerrechtler haben das Urban Dictionary übernommen! empört sich ein Feminist und rastet förmlich aus vor Wut. In dem Artikel reiht sich in grotesker Weise eine Herabsetzung von Männerrechtlern derart an die andere, dass es schon wieder sehr komisch zu lesen ist. Wir können gerade einigen Leuten dabei zusehen, wie sie explodieren, wenn ihre Deutungsherrschaft flöten geht und sie in narzisstischem Zorn um sich schlagen.



9. Die Israel National News berichten in einem reich bebilderten Artikel über eine aufsehenerregende Protestaktion von Männerrechtlern:

The effect created was powerful; at least one onlooker had to cover her face with a restaurant menu so as not to see the frightening image. Otherwise, she said, she wouldn’t be able to sleep.

Members of the group said that they intend to hold similar such protests at various locations around Israel in the near future.

Freitag, Mai 26, 2017

"Das Feindbild im Kopf wächst auf irrwitzige Weise" – News vom 26. Mai 2017

1. "Die Zeit" beschäftigt sich in einem aktuellen Artikel mit Eltern-Kind-Entfremdung. Ein Auszug:

Der Würzburger Psychiater und Neurologe Dr. Wilfrid von Boch-Galhau veröffentlichte unlängst gesammelte Studien aus 30 Jahren Forschung zur Parental Alienation. Zu seinen Patienten gehören Scheidungskinder aller Altersstufen und eine immer größer werdende Gruppe entsorgter Eltern, meist Väter. "Sie haben den Kontakt zu ihren Kindern seit Jahren verloren", sagt er, "sie kommen mit depressiven oder auch suizidalen Krisen zu mir. Der Beziehungsabbruch wirkt auf alle traumatisch."




2. Der linke Männerrechtler "djadmoros" schildert den Zweiten Deutschen Genderkongress in Nürnberg aus seiner Sicht und berichtet dabei auch über die Kontroverse mit den feministischen Störern:

Es kam zu einer Rangelei, deren Details sich mir nicht erschlossen, denn während Arne und Karen das direkte Gespräch mit den Störern suchten (immerhin war Arne wieder einmal zur Personifikation des Genderkongresses im Besonderen und des leibhaftigen Bösen im Allgemeinen gewählt worden), hielt ich mich beobachtend in einigem Abstand. Manifest humorlos wurden diese Polit-Clowns in dem Augenblick, als es jemandem (vermutlich vom Sicherheitsteam) gelang, ein zum Betrieb der Beschallungswaffe erforderliches Verbindungskabel zu entstöpseln und die akustische Aggression auf diese Weise zu beenden. Als sich dann durch Martinshorn das Eintreffen der mittlerweile alarmierten Polizei ankündigte, zerstreute sich die Dorfjugend recht schnell und gemäß Taktikhandbuch in unterschiedliche Richtungen. Diese Störertruppe hat bei mir einen deutlichen Eindruck hinterlassen, zumal ich derartige Konflikte eigentlich nur aus den Medien kenne (die wenigen Demonstrationen, bei denen ich in den 80er Jahren mal "gegen Atom" und "für Frieden" und "für gegen Amis und Imperialismus" mitgelaufen bin, sind leider allesamt völlig friedlich verlaufen und haben mich somit um eine offenbar zentrale Lebenserfahrung linksorientierter Jugendlicher betrogen). Überaus faszinierend erscheint mir dabei folgendes: Diese Leute stören einen Kongress, von dem sie so wenig wissen, dass sie die Anwesenheit des möglicherweise am weitesten politisch links stehenden Teilnehmers (nämlich Arne) dazu benutzen, um den Kongress als "rechts" zu denunzieren, während sie von den anwesenden authentischen Rechten und deren Ansichten keine blasse Ahnung haben – und das nur, weil der verwendete Ideologiebaukasten außer dem "Arne"-Pappkameraden offenbar gerade keinen anderen Bösewicht enthält. Die Störerjugend von heute ist offenbar nicht nur eher dumm, sondern obendrein auch noch ziemlich faul. Sodann ist dem im Namen des Feminismus auftretenden Protestpersonal auch die Ironie des Umstands entgangen, dass sie – worauf Arne sie direkt hingewiesen hat – eine Frau, nämlich Karen McFly, zum Schweigen gebracht haben. Worauf die Kommunikationsverweigerung mit dem Hinweis, mit Arne nicht zu reden, tatsächlich immerhin den Level der Explizitheit erreichte.


Nun handelte es sich bei den Störern tatsächlich noch um sehr junge Menschen. Bedenklich ist aber, dass man ein ganz ähnliches Niveau bei Leuten findet, die ihre Pubertät seit Jahrzehnten hinter sich gelassen haben sollten. Thomas Gesterkamp etwa ist der Wikipedia zufolge fast 60, Andreas Kemper 54. Häufig sind solche älteren Menschen die Stichwortgeber für jene leicht aufzuhetzenden Teenager, wie "djadmoros" sie treffend beschreibt.



3. Joanna Williams wendet sich auf den Seiten des liberalen Magazins "Sp!ked" gegen eine Reihe feministischer Artikel, die den Terror-Anschlag von Manchester für pauschale Anfeindungen gegen Männer instrumentalisieren:

The argument that the bombing was ‘a massive act of gender-based violence’ has continued. The headline of one article, ‘The bombing at a Manchester Ariana Grande show was an attack on girls and women’, is as simplistic as it is inaccurate. Most obviously, it overlooks the fact that men died in the attack too – fathers, brothers and boyfriends attending the concert or waiting to take people home. The author goes on to explain how ‘Grande has advanced a renegade, self-reflexive sexuality that’s threatening to the established heteropatriarchal order’. Rubbish. Grande’s Nickelodeon cuteness combines bunny ears with pink balloons. She’s loved by teen girls because her sexuality is safe and fun and threatens no one.

The idea that the Manchester attack was driven by misogyny shifts the blame on to all men: ‘It’s not Muslims or people with mental-health problems who are most likely to kill you in a terrorist attack – it’s men’, claims another headline. This not only absolves the individual perpetrator but prevents a more specific analysis. In blaming all men, discussion of gender roles in Islam, and criticism of the way some interpretations of Islam view women and girls, is closed down.

(...) In presenting terrorism as part of a broader gender war, feminism ultimately reduces mass murder to just another example of everyday sexism. (...) The Manchester bombing has so far claimed 22 victims and left 59 people hospitalised. But it was also an attack on all of us, on our way of life and our most fundamental liberties. To present it as a specifically gendered attack ignores the threat terrorism poses to Enlightenment values and liberal democracy more broadly.




4. Feministinnen verklagen ihre Universität, weil dort der Zugang zu einer Social-Media-Website nicht gesperrt wird, auf der auch Kritik am Feminismus geäußert wird.



5. Das Magazin Harpers Bazaar beschäftigt sich damit, dass inzwischen sogar Schönheitsoperationen bei Teenagerinnen als "feministischer Akt" gefeiert werden:

According to Nancy Jo Sales, an author and journalist who spent years interviewing girls ages 13-18 about their relationships with social media, one of the barriers to having a productive discussion about the unhealthy nature of such relationships is the relatively modern notion that selfies, nude pictures, and lip enhancements are an expression of personal empowerment, or feminism. Sales told me that some of her subjects seemed to have been so conditioned by advertising and media to believe that sexualization equals feminism, that simply asking whether posting photos of their butts online — or constantly adjusting their appearance using editing software, then looking in the mirror and seeing the un-retouched image — might be bad for their self-esteem, sometimes left them upset. “Some of them think that even raising the question is being sexist. That's the dirty little trick of this messaging. Anyone who questions whether sexualization is feminism is 'sexist'."




6. In Australien wirft eine feministische Senatorin ihrem Kollegen "Mansplaining" vor. Der wäscht ihr daraufhin ordentlich den Kopf.



7.
Earlier this month, Sweden’s official Twitter account earned headlines when it blocked over 14,000 people including government officials, popular YouTubers and journalists. I was included in what has been dubbed the "wrongthink list" alongside conservative journalists Lauren Southern and Cassandra Fairbanks.

The Swedish Institute, which runs the account, claims it blocked the users in a "powerful move to protect free speech." The organization has since agreed to remove the blocklist and apologized for its misstep.


Hier geht es weiter mit dem Artikel "Sweden’s Controversial Blocklist Based on One Feminist’s Personal Whims".



8. Die Post. Einer meiner Leser schreibt mir zu dem von Katrin Hummel in der Frankfurter Allgemeinen veröffentlichten Artikel Jungfrau, männlich, 38 sucht ... über einen Mann ohne Erfahrung mit Sexualität und Partnerschaft folgendes:

Das ist ein Thema, was ja gleich viele Männerrechtsthemen angeht: Psychische Gesundheit, emotionaler Missbrauch durch Mutterfiguren, marginalisierte männliche Sexualität, das Leben als Scheidungskind, die Suche nach einem erfüllten Leben.

Ich finde es sehr mutig von dem Mann, sich so an die Öffentlichkeit zu wenden. Das zeigt ja, dass bei aller (scheinbaren) Eintönigkeit und Eingewöhnung bei ihm der absolute Wille da ist, etwas an seiner Situation zu ändern. Es ist auch ein Versagen der Gesellschaft, dass sie Männern mit solch harten Schicksalen keine Chancen eröffnet, sondern sie stigmatisiert und als Versager deklariert. Auch einige Kommentare unter dem Artikel gehen ja in diese Richtung. Ich bezweifle, dass mit einer Frau in einer vergleichbaren Situation so umgegangen würde. Besonders absurd wird das ganze dann, wenn man versucht, das mit der feministischen Propaganda von "männlichen Privilegien" in Einklang zu bringen.

Ich kann auch persönlich einige seiner Schilderungen sehr gut nachfühlen. Mir hat es sehr geholfen, vor vier Jahren mit einer Therapie angefangen zu haben, die ich momentan schrittweise zu Ende bringe. Ich hatte das Glück (oder nennen wir es: Schicksaal) auf einen sehr guten männlichen Therapeuten zu treffen. Ich weiß aber, dass da auch viele Leute unterwegs sind, die nicht unbedingt hilfreich sind.

Donnerstag, Mai 25, 2017

Bedroht die Männerfeindlichkeit an Universitäten die freie Lehre? – News vom 25. Mai 2017

1. Ich muss hier noch eine Meldung nachholen, die schon ein paar Tage alt ist: Der Publizist Hadmut Danisch hat inzwischen das sensationelle Urteil des Leipziger Landgerichts gegen das Gendernest an der dortigen Uni online gestellt. In einem Kommentar dazu spricht das Wissenschaftsblog Sciencefiles ähnlich wie Danisch von "gezielter Gender-Kriminalität" und kritisiert die mehr verdeckende als enthüllende Berichterstattung der Leipziger Lokalpresse über diesen Vorfall.



2. Währenddessen blickt die Neue Zürchter Zeitung in die USA:

Amerikanische Studierende scheuen zunehmend die Konfrontation mit anderen Meinungen: 2016 wurde eine Rekordzahl von gestörten oder abgesagten Vorträgen verzeichnet. Ist die freie Lehre bedroht?


Hier geht es weiter, bis der Artikel zu seinem Fazit gelangt:

Es handelt sich bei den Protagonisten dieses Gesinnungsterrors wohlgemerkt um eine Minderheit, doch scheint diese die Mehrheit nicht zuletzt durch die Echowirkung der sozialen Netzwerke im Griff zu haben. Sowohl die Professoren, die um ihre Ratings fürchten und jederzeit anonym angezeigt werden können, als auch die Studenten, die mehrheitlich die Redefreiheit befürworten, haben Angst, als rassistisch oder frauenfeindlich verunglimpft zu werden.

Konformismus und Einschüchterung sind die Folge davon. Es geht also vielleicht gar nicht so sehr um empfindsame Seelen und erlittene Traumata als um eine Aufkündigung der Hierarchien – und sei es um den Preis neuer autoritärer Strukturen.




3. In der Zeitschrift USA Today fordert der Jura-Professor Glenn Reynolds endlich anzuerkennen, dass Universitäten für Männer eine "feindselige Umgebung" darstellen, was, wenn man die feministische Logik zugrunde legt, Männer dort besonderen Schutzes bedürfen. Mindestens solle sexistische Hate Speech wie die Formulierung "toxic masculinity" vermieden werden.

Likewise, it’s sexist — and in light of data from the Centers for Disease Control showing rough equality here, it’s scientifically inaccurate — to pretend that sexual coercion on campus is strictly, or even largely, a male-on-female phenomenon. Discussions of sexual assault that assume a male perpetrator and a female victim, or the use of phrases like "Teach men not to rape," constitute the gendering of a crime that is in fact committed by people of all genders. That is not okay.

(...) I hope that members of university communities nationwide will take this advice to heart. Male enrollment in colleges has been falling for some time now, with male students now a distinct minority in higher education nationwide, which suggests that colleges and universities have already created a hostile educational environment for male students. Perhaps Education Secretary Betsy DeVos and the federal Department of Education will look into that, but in the meantime, it’s imperative that campuses do their best to be a more welcoming environment for everyone.

Mittwoch, Mai 24, 2017

Einbrecherinnen, Terror, Feminismus-Aussteiger – News vom 24. Mai 2017

1. Der Bundesgerichtshof urteilte gestern: Ein Vater darf seine Tochter auch gegen den Willen der Mutter impfen lassen.



2. Die Münchner Polizei macht eine Bande von über 20 Einbrecherinnen dingfest. Dahinter steckt ein Familienclan aus Kroatien. Die britische BBC zitiert den zuständigen Kriminalbeamten mit seiner Erklärung, warum gezielt Frauen mit diesen Verbrechen beauftragt wurden:

Mr Bergmann said the group used young women to carry out the burglaries because they were discreet and less likely to face jail.


(via)



3. Christian Schmidt stellt die Frage, wie der Maskulismus einen der Fehler der feministischen Ideologie vermeiden kann: berechtigte Anliegen des anderen Geschlechts herunterzuspielen.



4. Aus feministischer Sicht war der Terroranschlag von Manchester in erster Line ein Angriff auf Mädchen und Frauen:

Like her pop-superstar predecessor Britney Spears, Grande has advanced a renegade, self-reflexive sexuality that’s threatening to the established heteropatriarchal order. (...) Some reports are saying dozens of unaccompanied children are holed up at hotels, waiting alone until their parents and guardians can come find them. These girls are survivors of an orchestrated attack on girls and girlhood, a massive act of gender-based violence.




5. Die kanadische National Post fragt: "Warum gibt es so gut wie keine Notunterkünfte für männliche Opfer? Und warum löst diese Frage heftige Kontroversen aus?" In dem Artikel heißt es:

I bring this up because there are people who are profoundly, even viscerally, hostile to anything reminiscent of a Men’s Rights Movement or Male Rights Activism (MRA). CAFE says it’s not an MRA group. But some feminists fear that it’s part of the "patriarchy," which they consider a force for great evil over many centuries, even while debating when or how it arose.

(...) So if the speakers’ list seems, well, right-wing, let me put forward one weird reason. It’s remarkably hard to get most feminists to be interested in helping, even with a project that is, in large part, aimed at helping men get past traditional male roles.

Seeking help, counselling or protection from domestic abuse are not things an old-style "man’s man" like James Bond or Sam Spade would do. And CAFE declares itself open to everyone regardless of "sex, gender identity, gender expression, sexual orientation" etc., while stressing that the Ottawa Centre for Men "will celebrate diversity among men and masculinities. The agency welcomes straight, gay, bi and trans men, as well as men of all ethnic, racial and religious backgrounds." Trust me on this, folks. Anyone who distinguishes sexual orientation from gender expression and speaks of "masculinities" is not part of the vast right-wing conspiracy.




6. Auf den Seiten des feministisch geprägten "Good Men Projects" sagt sich mit Jeff Jackson wieder jemand von einer sexistischen Ideologie los: Why I Will No Longer Call Myself a Feminist. Und so beginnt der Artikel:

I am all for equality. However, I no longer consider myself a feminist. I realize many people will find faults with those statements and some will "troll" me for their unknown gain. But, feminism has changed and not for the better. The reasons for me to make that decision are based on three general concerns: the rise of "man-hating," lack of feminist voice or actions on "male issues" (and yes, men have issues, too), and the "female as victim" undertone to some feminist literature.

Please allow me to explain before I get all the hate mail. And I’m just a guy. Not an MRA, not saddled with “toxic masculinity,” I vote Democrat, and I voted for Her. I’m just a daddy to twin boys and a husband.


Die Angst, als politisch unkorrekt angefeindet zu werden, weil man Geschlechterhass ablehnt, ist hier fast mit Händen greifbar.



7. "This Week in Asia" berichtet über die versklavten Ehemänner von Hongkong.



8. Das höchste indische Gericht urteilt, dass Männer nur in seltenen Ausnahmefällen von ihren Ex-Frauen Unterhalt verlangen dürfen. Andernfalls würde damit die Faulheit von Ehemännern gefördert, und sie würden in Versuchung gebracht, nicht arbeiten zu gehen, sondern sich von ihrer Ex-Frau ernähren zu lassen.

Montag, Mai 22, 2017

Genderstudien, Opferverhöhnung, Schwulenprivilegien – News vom 22. Mai 2017

1. Die Website Netzpolitik hat sich den Fall des von einer anerkannten Soziologiezeitschrift veröffentlichten Nonsens-Artikels im Stil der pseudowissenschaftlichen Genderstudien genauer angeschaut:

Wie das Beispiel eines vermeintlichen "Gender-Studies-Hoax" zeigt, unter anderem unkritisch verbreitet via Fefes Blog, eignen sich unseriöse Open-Access-Verlage auch perfekt für die Erstellung und "Fundierung" von Fake News. So hatten Peter Boghossian und James Lindsay einen Nonsense-Text mit dem Titel "The conceptual penis as a social construct" zusammengebastelt und erfolgreich im Journal Cogent Social Sciences zur Veröffentlichung eingereicht. Ziel der beiden Autoren war der Nachweis, dass Gender Studies unseriös seien und keinen wissenschaftlichen Ansprüchen genügten. Vorbild für das Vorgehen war Alan Sokal, der in den 1990er Jahren mit der Veröffentlichung eines aus Unsinn und Jargon zusammengebauten Artikel in der Zeitschrift Social Text eine Debatte über die Seriosität postmoderner Philosophie losgetreten hatte.

Im Unterschied zu Social Text handelt es sich bei Cogent Social Sciences aber offensichtlich um eine unseriöse Zeitschrift, die gegen Zahlung einer Gebühr von 1.350 Dollar oder einer nicht näher definierten Minimalgebühr ("Pay what you can") jeden eingereichten Text publiziert. Es gibt hunderte vergleichbare Zeitschriften, allesamt mit seriös klingenden Namen, die mit Fake-Peer-Review und Veröffentlichungsgebühren Profite machen.


In den Kommentaren unter dem Netzpolitik-Beitrag heißt es allerdings treffend:

Mir scheint es unabweisbar, dass ein solch unsinniger Text, wie ihn die Autoren fabriziert haben, von den allermeisten Lesern von einer ernst gemeinten Gender-Studies-Arbeit nicht unterschieden werden kann. Das Jargon, das Geschwafel, die haltlosen Argumentationen wären zum Verwechseln ähnlich. Und das ist kein Problem der Leser sondern eines der Disziplin.


Und in einer Analyse der durch diesen Hoax entstandenen Debatte heißt es:

Many defenders of gender studies have claimed that Cogent Social Sciences is widely known to be a bad journal and more reputable ones would not have taken it seriously. The problem with that is that it is listed in the Directory of Open Access Journals (DOAJ), the Emerging Sources Citation Index (ESCI), the International Bibliography of the Social Sciences (IBSS), Academic Search Ultimate (EBSCO), ProQuest Social Science Journals, the British Library, Cabell’s International and many more of the largest indices. It is not highlighted as a problem in the much-relied upon Beall’s list of predatory journals and was recommended to Lindsay and Boghossian by the NORMA journal. It is part of the highly-regarded Taylor & Francis Group which confirms that Cogent offers thorough scholarly peer review and has all the "traditional values and high standards associated with Taylor & Francis and Routledge at its core." Even more significantly (and as shown by the first criticism), the language and "argument" of the hoax piece is indistinguishable from sincere gender studies publications from a range of academic journals.


Es folgen Beispiele.

Lucas Schoppe merkt dazu an:

Es ist ein Basis-Klischee von Gender-Theorien, Männlichkeit mit Macht und Gewalt gleichzusetzen – unbeanstandet in einer Männlichkeitsforschung von Kimmel bis Connell. Kritische Wissenschaft ist hier keine Wissenschaft, die sich gegenüber Klischees distanziert verhält und deren Vertreter über die Grundlagen der eigenen Arbeit beständig reflektieren. Kritisch und wissenschaftlich sind hier Ansätze, die sich gegenüber der rituell als hegemonial fantasierten Männlichkeit subversiv, entlarvend, kampfbereit – eben feindlich verhalten.


Solange sich die "Genderstudien" dieser Kritik nicht öffnen, sondern jegliche Kritik pauschal als reaktionär verdammen, erfüllen sie den Anspruch auf Wissenschaftlichkeit nicht.

Auf der männerpolitischen Website "A Voice for Men" sprechen die Verfasser des Hoaxes selbst das Problem der "Pay-to-Publish"-Fachmagazine an: Solche Magazine sind in eine Struktur akzeptierter Wissenschaftsmagazine eingebunden, und auch die dort veröffentlichten Beiträge werden entsprechend ernst genommen. Ein selbstreinigender Prozess der "Genderforschung" ist überfällig, wenn dieser "Fachbereich" nicht immer wieder vor allem als Lachnummer öffentliche Aufmerksamkeit erhalten soll. Purer Männerhass allein trägt als Forschungsbasis sicherlich nicht. Der eigentliche Hoax ist nicht dieser Artikel, sondern die Genderstudien an sich.



2. Opfergruppen protestieren gegen einen Richter, der eine Täterin im Bereich Partnerschaftsgewalt mit Samthandschuhen anfasste, um ihr die berufliche Karriere nicht zu versauen:

Speaking with Telegraph UK, Claire Waxman, the director of Voice4Victims said: "I think the Judge needs to be mindful of the way he sentences this case and his comments. Male victims of domestic violence struggle to come forward due to the way society views them. If the Judge passes a lenient sentence, this will discourage victims from coming forward and reporting."

She added: "This case raises some serious questions on how we view female perpetrators of domestic violence and how the effects of the crime on the victim is being overshadowed by the impact the sentence could have on the perpetrator's life."




3.
Gay men enjoy more privilege in social settings than their straight counterparts, suggests a new study published in the Journal of Social and Personal Relationships.

The study’s author, Max Morris of Durham University, interviewed 40 gay male students at four universities. As homosexuality has become more commonly accepted, most of the respondents reported that their campuses were "gay-friendly spaces" where they could forge friendships with people of diverse sexual orientations and genders.

After analyzing the interviews, Morris concludes that the men’s "visibly gay identity" gave them a form of privilege he calls "gay capital."


Hier geht es weiter.



4. Nach vier Jahren der Forschung gelangt eine feministische Wissenschaftlerin zu derselben Einsicht, die nicht nur auf Genderama von Anfang an vertreten wurde: Die Regel "Ja heißt ja", die verlangt, dass vor sexuellen Handlungen explizite Einverständnisse des Partners eingeholt werden sollen, funktioniert im wahren Leben einfach nicht. Um zu dieser Erkenntnis gelangen, wurden viele Interviews mit Menschen geführt, die tatsächlich Sex haben (anders offenbar als Feministinnen, denen solche Regeln einfallen).



5. Eine kanadische Studentenvereinigung bat um Verzeihung dafür, bei einer universitären Veranstaltung Lou Reeds Song "Walk on the Wild Side" gespielt zu haben. Das Lied enthalte einen "transphoben Text".



6. Im Magazin "Vice" findet man einen hübschen Artikel über eine Filmvorführung von "The Red Pill". Während sich der Autor selbst von der Aussage des Films distanziert (andernfalls würde er wohl kaum für "Vice" arbeiten), sind die Zuschauerreaktionen, die er einfängt, deutlich.



7. Die Post. Einer meiner Leser schreibt mir zu einem aktuellen Beitrag über Gewalt gegen Frauen in Mexiko:

Ze.tt zeigt ein 2-minütiges Video mit dem Titel "So diskriminiert Mexiko weibliche Opfer von Gewalt" über eine vermutlich ermordete Studentin in Mexiko. Ze.tt lässt Frauen zu Wort kommen und blendet folgende Aussagen in das Video ein:

(1) "Die Rate der ermordeten Frauen in Mexiko ist sehr hoch."

(2) "189 Frauen wurden 2016 getötet, 36 Prozent mehr als 2013."

(3) "In Mexiko bekommen Frauen die Schuld am eigenen Tod oft selbst zugeschrieben."

(4) "Der Hashtag #iftheykillme soll im Internet darauf aufmerksam machen."

Schauen wir uns die Fakten zu diesen Behauptungen an:

(1) Die Mordrate von Frauen in Mexiko ist in der Tat sehr hoch. Mexiko ist eines der 10 gefährlichsten Ländern der Welt, wie sich schnell recherchieren lässt. Jedoch werden in Lateinamerika im Verhältnis mehr Männer im Vergleich zum Rest der Welt ermordet: "Weltweit sind 79 Prozent der Mordopfer Männer. In Lateinamerika und der Karibik liegt der Anteil bei 85 Prozent."

(2) Diese Zahl kann nicht stimmen. Das wären bei 23.000 Morden unter 1% aller Morde in Mexiko. Vielleicht ist Mexiko-Stadt gemeint.

(3) Die dritte Aussage kann ich nicht überprüfen.

(4) Auf Twitter findet man 33 Accounts, die diesen Hashtag in den letzten Wochen genutzt haben.

Die überprüfbaren Fakten halten also keinem Faktencheck stand. Den in dem Video beschriebenen Fall gibt es in der Tat. Fakten dazu bekommt man bei der Süddeutschen Zeitung. Dort erfährt man auch, dass der eigentliche Hashtag #SiMeMatan lautet.

Die Süddeutsche rahmt diesen Fall dazu in den Kontext in Mexiko ein:

"Der aktuellen IISS-Studie zufolge hat Mexiko im vergangenen Jahr einen Anstieg der Mordrate um elf Prozent erlebt. 23 000 Menschen sind 2016 in dem Land ermordet worden, in Syrien waren es laut IISS 60 000 Menschen. Die IISS-Experten führen die Steigerung auf den von der früheren mexikanischen Regierung unter Felipe Calderón im Dezember 2006 ausgerufenen "Anti-Drogen-Krieg" zurück, mit dem die Kartelle zerschlagen werden sollten. "Doch als Ergebnis hat dieses Unglück über Mexiko gebracht: 105 000 Menschen haben allein zwischen November 2012 und Dezember 2016 durch Morde ihr Leben verloren", sagt der Experte."

Offensichtlich dient das Video nicht zur Information sondern alleine zur Empörung, um den Hashtag #iftheykillme zu verbreiten. Ze.tt (Partner von Zeit Online) arbeitet dabei mit alternativen Fakten. Eine enttäuschende journalistische Leistung. Sueddeutsche.de hingegen macht alles richtig.

Samstag, Mai 20, 2017

"Der konzeptionelle Penis als soziales Konstrukt" – News vom 20. Mai 2017

1. In Frankreich wurde die militante Feministin und Bloggerin Marlène Schiappa jetzt Staatssekretärin für Geschlechtergleicheit unter dem neuen Präsidenten Macron. Sie feierte diesen Aufstieg auf Twitter mit den Worten "Die Trolle werden weinen."



2. Zwei Philosophen haben einer Fachzeitschrift für Soziologie einen scheinbar wissenschaftlichen Artikel zur "Genderforschung" untergejubelt, der mit seinem bewusst unsinnigen Inhalt diese Pseudowissenschaft parodiert. Das Blog Rote Pille Berlin übersetzt die schönsten Passagen des von den Herausgebern der Zeitschrift ahnungslos veröffentlichten Beitrags.



3. "Die Frauenfeindlichkeit grassiert in Amerika, diese Studie beweist es" titelt die US-Zeitschrift Newsweek mit Verweis auf eine Untersuchung, der zufolge 87 Prozent aller Frauen zwischen 18 und 25 Jahren bereits sexuell belästigt wurden. Wer nicht daran glaubt, macht sich dem Artikel zufolge "sexistischer Verleugnung" schuldig. Das klingt reizvoll, weshalb ein genauerer Blick darauf lohnt, wie diese Horrorzahlen zustande gekommen sind. In der fraglichen Harvard-Studie heißt es:

In our national survey of 18 to 25-year-olds, 87% percent of women reported having experienced at least one of the following during their lifetime: being catcalled (55%), touched without permission by a stranger (41%), insulted with sexualized words (e.g., slut, bitch, ho) by a man (47%), insulted with sexualized words by a woman (42%), having a stranger say something sexual to them (52%), and having a stranger tell them they were “hot” (61%). Yet 76% of respondents to this survey had never had a conversation with their parents about how to avoid sexually harassing others. Majorities of respondents had never had conversations with their parents about various forms of misogyny.


Wenn eine junge Frau also in welcher Situation und welchem Kontext auch immer von einem Fremden berührt wurde, zählt das für Harvard und Leitmedien wie Newsweek als Beweis für die Allgegenwärtigkeit sexueller Belästigung. Wenn eine 18jährige eine andere als "bitch" bezeichnet, gilt das als Beleg für die grassierende Frauenfeindlichkeit in unserer Gesellschaft. Als ein solcher Beleg gilt auch, wenn eine Frau von einem Mann, den sie nicht kennt, als "heiß" bezeichnet wird.



4. Und ein Kinderpulli mit der Aufschrift "Boys Will Be Boys" belegt was? Die Rape Culture in unserer Gesellschaft natürlich.



5. Gottseidank gibt es immer wieder Menschen, die sich von diesem Kult loseisen. Hier berichtet eine Feministin, warum sie den Social Justice Warriors den Rücken gekehrt hat. Ein Auszug:

I see increasing numbers of so-called liberals cheering censorship and defending violence as a response to speech. I see seemingly reasonable people wishing death on others and laughing at escalating suicide and addiction rates of the white working class. I see liberal think pieces written in opposition to expressing empathy or civility in interactions with those with whom we disagree. I see 63 million Trump voters written off as “nazis” who are okay to target with physical violence. I see concepts like equality and justice being used as a mask for resentful, murderous rage. (...) When you believe you are morally superior, when you have dehumanized those you disagree with, you can justify almost anything. In a particularly vocal part of the left, justification for dehumanizing and committing violence against those on the right has already begun.

I don’t yet know what to call this part of the left. Maajid Nawaz calls them the "Regressive Left." Others call them SJWs (Social Justice Warriors) or the Alt-Left. The ideology is post-modernist cultural marxism, and it operates as a secular religion. Most are indoctrinated in liberal elite colleges, though many are being indoctrinated online these days. It has its own dogma and jargon, meant to make you feel like a good person, and used to lecture others on their ‘sin.’ "Check your privilege"- much like "mansplaining" and "gaslighting"- all at one time useful terms- have over time lost a lot of their meaning. These days I see them most frequently being abused as weaponized ad hominem attacks on a person’s immutable identity markers ... a way to avoid making an argument, while simultaneously claiming an unearned moral highground in a discussion.

I have been wondering why more people on the left are not speaking up against violence, in favor of free exchange of ideas and dialogue, in favor of compassion. But I know why. I was in the cult. Part of it is that you are a true believer, and part of it is that you are fearful of being called an apostate  —  in being trashed as a sexist, racist, homophobic, transphobic, Islamophobic, xenophobic, fascist, white supremacist nazi. A friend recently wrote to me privately to say they find my latest posts "refreshing," and that they believe in free speech, but as someone who works in entertainment, they can’t say anything that might cause them to lose their job.




6. Die Daily Mail zeigt in einer anschaulichen Fotoreihe Frauen beim "Femspreading".



7. Die Post. Einer meiner Leser schreibt mir zu dem Artikel über die hawaiianische Professorin Piper Harron die weiße Männer aufruft, ihren Job zu kündigen:

Ich kann den Ausführungen von Piper Harron durchaus etwas abgewinnen. Wer als Mann die Ansicht teilt, dass Proporz wichtiger ist als individuelle Leistung, der sollte ihrem Vorschlag folgen und seinen Platz für eine Frau (natürlich bevorzugt eine woman of color) räumen. Auf diese Weise würde er die Schuldgefühle, die Feministinnen wie Harron ihm einreden, konsequenter ausleben, als wenn er sich für Quotenregelungen stark macht, die nur die Nachrücker ausbaden. Und wer so etwas nur aus Opportunismus oder Konformismus nachbetet, würde erst recht verdienen, dass man ihn beim Wort nimmt. Ich wäre gespannt, welche Ausreden so mancher erfinden würde. Hat Michael Kimmel den Artikel eigentlich schon gelesen?

Freitag, Mai 19, 2017

Nordrhein-Westfalen stoppt Benachteiligung von Männern – News vom 19. Mai 2017

1. In Nordrhein-Westfalen steht nach dem Regierungswechsel die von Rot-Grün initiierte männerfeindliche Praxis bei Beförderungen vor dem Aus.



2. Alice Schwarzer beklagt sich darüber, wie sich eine "Terrorclique" an der Uni Würzburg ihr gegenüber verhalten habe.



3. Schwedens Gleichstellungsministerin tourt weiter durch deutsche Leitmedien. "Jungs müssen lernen, dass Gewalt keine Lösung ist" titelt "Die Zeit".



4. #Aufschrei der Woche: Schwangeren zu raten, keinen Alkohol zu trinken, ist sexistisch.



5. Eine hawaiianische Professorin ruft weiße Männer auf, ihren Job zu kündigen:

A University of Hawaii math professor has urged every white man to quit their job or take a demotion and deemed those who disagree with her proposition as racist, sexist and transphobic.

Piper Harron, an assistant professor at the University of Hawaii who holds a PhD degree in mathematics from Princeton University, has penned an article for the American Mathematical Society (AMS) blog, calling on white men to "Get Out The Way".

"Not to alarm you, but I probably want you to quit your job, or at least take a demotion," Harron wrote, adding that “Statistically speaking, you are probably taking up room that should go to someone else.”

"If you are a white cis man (meaning you identify as male and you were assigned male at birth) you almost certainly should resign from your position of power," the professor added.

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