Mittwoch, August 27, 2014

FAZ berichtet über feministische Proteste gegen K.O.-Tropfen-Tests

Worüber Genderama heute Morgen berichtete, hat inzwischen auch die Frankfurter Allgemeine aufgegriffen – eine Männer-Erfindung, die vor "Vergewaltigungsdrogen" schützt, und den feministischen Unmut darüber:

Kritikerinnen bemängeln, dass so ein Produkt die Verantwortung den Opfern zuschieben würde. Anstatt Männern zu vermitteln, dass Vergewaltigungen ungeheuerlich sind, würden Frauen dazu angehalten, sich vor etwas zu fürchten, vor dem sie sich eigentlich nicht fürchten sollten.


Es ist also nicht die hysterische Rape-Culture-Propaganda, die Frauen dazu anhält, sich mehr als nötig vor sexueller Gewalt zu fürchten, sondern Erfindungen, die sexuelle Übergriffe verhindern können. Alles klar.

Wo man früher Alice Schwarzer nach ihrer Meinung zu allem fragte, was mit Frauen oder Männern zu tun hatte, fragt man heute Anne Wizorek. Die schließt sich erwartungsgemäß dem feministischen Gemaule an:

Anne Wizorek, Medienberaterin und #Aufschrei-Initiatorin sagt auf FAZ.NET-Anfrage: "Klar, es ist irgendwie gut gemeint, aber echtes Empowerment sieht anders aus."


Weil das alles noch nicht plemplem genug ist, meldet sich jetzt natürlich auch Antje Schrupp zu Wort. Die ärgert sich erst mal über das "maskulinistische Wording" des FAZ-Artikels und erklärt dann, warum die Vorverurteilung von Männern, wenn es um Getränke geht, schon ihren Sinn habe:

Wenn euch das nicht gefällt, liebe Männer, dann müsst ihr eben eure Geschlechtsgenossen davon abhalten, Frauen KO-Tropfen in den Drink zu schütten. Denn erst, wenn es keine Vergewaltigungen mehr gibt, ist auch keiner von euch mehr verdächtig. Deal with that.


Und weil wir frauenfeindlichen Kerle das einfach nicht machen, tragen wir offenbar auch alle zur Rape Culture bei und sind alle erst mal verdächtig. Selbst dran schuld, ihr Doofis. Wenn ihr das nächste Mal von einer Vergewaltigung in der Zeitung lest, fragt euch doch bitte: "Warum habe ich meinen Geschlechtsgenossen eigentlich nicht aufgehalten?"

Es wird immer irrer: Gender Gap jetzt bei 50 Prozent

Eine neue Studie deckt größere Gehaltsunterschiede auf als bisher bekannt. Demnach verdienen Frauen in Deutschland nur halb so viel wie Männer. Doch nicht nur hier sind sie finanziell benachteiligt.


"Welt" und "Zeit" spinnen ein bisschen vor sich hin, Hadmut Danisch kommentiert.

Auch Leser der beiden Blätter nehmen die Journalisten in den Kommentarspalten unter den Artikeln an die Hand und erklären ihnen teils mit Engelsgeduld, dass hier Äpfel und Birnen miteinander verglichen werden. Es wird nichts fruchten. Vielleicht fruchtet nicht mal die nächste Entlassungswelle im deutschen "Qualitätsjournalismus".

Verlagshaus Gruner & Jahr streicht 400 Stellen

Es gibt einen kleinen Trost, was die wachsende Verblödung und mangelnde Bereitschaft zu professioneller Berichterstattung in unseren Medien angeht. Die Leute, die statt als Journalisten zunehmend als Ideologen tätig sind, erhalten dafür von ihren Lesern die Quittung:

In der Hauptverwaltung des Zeitschriftenverlags Gruner + Jahr („Stern“, „Geo“,) am Hamburger Baumwall brennt die Luft. Der Vorstand unter Führung von Julia Jäkel will in den nächsten drei Jahren 75 Millionen Euro einsparen. Dafür müssen bis zu 400 Mitarbeiter gehen. (...) (E)s ist anzunehmen, dass die großen Flaggschiffe wie "Stern", "Brigitte", "Geo" und "Gala" am stärksten von den Einschnitten betroffen sein werden.


Die FAZ berichtet.

Natasha Devon: "Nicht nur Jungen brauchen männliche Rollenmodelle"

Natasha Devon, raised by her single mum, only realised in her twenties how much emotional support she'd missed out on by not having a father to talk to


und schreibt darüber im britischen Telegraph, wobei sie zu der aktuellen Debatte Stellung bezieht, ob Männer überflüssig geworden seien.

Disney-Prinzen wecken Aufmerksamkeit für männliche Opfer häuslicher Gewalt

Das ist doch mal eine kreative Idee, um für dieses Thema endlich mehr Aufmerksamkeit zu erzeugen.

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Männer, die Mittel zur Verhinderung von Vergewaltigungen erfanden, unter feministischem Beschuss

Vier männliche Collegestudenten haben einen Nagellack erfunden, mit dem eine Frau sogenannte "Vergewaltigungsdrogen" wie Rohypnol in ihrem Getränk erkennen kann. Alles, was sie dazu zu tun braucht, ist, ihren Finger in das betreffende Getränk zu halten. Wenn ihr Nagellack dabei die Farbe wechselt, stimmt etwas nicht.

Nun wird seit einiger Zeit schon diskutiert, ob die Angst vor solchen Drogen nicht stark übertrieben ist. Aber viel bemerkenswerter ist, dass die Männer für ihre Erfindung sofort unter feministischen Beschuss gerieten. Darüber berichtet jetzt eine feminismuskritische Bloggerin:

How cool is it that these four guys care enough about women that they have spent their time coming up with a product that can actually help women look out for themselves in a way that hasn't been possible before? (...) When one of them was asked why they created the nail polish, the response was, "All of us have been close to someone who has been through the terrible experience, and we began to focus on preventive solutions, especially those that could be integrated into products that women already use. And so the idea of creating a nail polish that detects date rape drugs was born."

That makes me totally want to hug all of them. And naturally, it makes liberal feminists furious.

Yeah. According to that sourcelink, a product like this isn't revolutionary. It's one that will "delude you into believing you're 100% safe from sexual violence." The Executive Director of Feministing, who penned the column, counters (totally paraphrasing), "But but but ... date rape drugs aren't even used that often to facilitate sexual assault! MEN ARE PIGS!"

Her point, it seems, is that it's more often just plain old alcohol that is used in drug-facilitated rape. And she thinks that this nail polish will give women a false sense of security. So, her next question is obviously, "Do you have any plans to donate the profits to help protect the remaining 18% of women who will get raped in their lifetimes?"

This is her Actual Expectation, you guys. I'm sorry, but that chick is a total BEYOTCH for even asking that question. Instead of complimenting these gentlemen for caring about women, for using their skills to create a product like this, she berates them about their expected profits.

And she doesn't stop there. She says,

"Is your product free? Will if be universally available in bars and on college campuses? What if I’m interested in ensuring not only my safety but also the safety of all the other women who have not heard about — or cannot afford to buy — your nail polish? Do you recommend that I just purchase a bulk order and set up a nail-painting table outside my local bar? Can you provide some advice for how to discreetly ask strangers if they’d like me to stir their drinks as well? If your product becomes popular, won’t drink-spikers just learn to target the drinks of nail polish-free women? Will you have a clear polish to avoid this problem?"

You don't even know how much I want to use the c-word right now.

She is exactly the reason the word "feminist" has become so off-putting to so many people, particularly women. Women like us, for example, look at these guys and admire them for their compassion, their entrepreneurialism, their empathy towards women who've been victims and women who might BE victims someday. And this chick just wants to tear them down. For the love of Pete, WHY?


Hier findet man den vollständigen Artikel. Die darin kritisierte Feministin war allerdings nicht die einzige, die sich über diese Erfindung empörte. Das erfährt man aus einem weiteren, deutlich kürzeren Artikel: Feminists Say Roofie-Detecting Nail Polish Is Actually Also Rape Culture.

Riesen-Aufregung über "Sexismus" bei Emmy-Verleihung

Beyoncés Selbstinszenierung als überzeugte Feministin (Genderama berichtete) wurde gestern durch einen von der Schauspielerin Sofia Vergara ausgelösten (Pseudo-)Skandal bei der Verleihung der "Emmys" für brillante Fernsehserien in den Schatten gestellt. Mollie Hemingway berichtet und kommentiert:

Guys, guys. Seriously. You won’t believe this. So on Sunday night, Beyoncé had a 15-minute medley performance at the MTV Video Music Awards. It was what you’d expect from Queen Bey these days — a stage full of back-up dancers in "naked stripper" costumes gyrating on strip poles, one of the most amazing collections of derrières I have ever seen, songs about performing oral sex in the back of a limo, a song about having a guy "tear that cherry out" (complete with the word "cherry" in big letters as the backdrop), a song that tells women who don’t respect Beyoncé sufficiently to "Bow Down Bitches," S&M themes, intimate acquaintance with much of Bey’s crotch — you know, the usual. I mean, it wasn’t totally usual in that Beyoncé’s toddler child was in the audience to witness all this dry-humping and simulated getting-down, but other than that, your typical Beyoncé. I say this as someone who enjoys Beyoncé but might risk a visit from Saturday Night Live’s Beygency, the group that kills people insufficiently devoted to Queen Bey.

But in the midst of this performance, there was a little sermonette about "Feminism," illustrated with the helpful prop of "FEMINIST" in big letters at the back of the stage. And the media completely ate it up. Many thought it inspiring and praised it to high heaven. I wrote that it was utterly hilarious that a cry for feminism took place between the strip club vignette and the "Bow Down" song. When I was interviewed about that piece, I said that feminism right now is an incoherent mess of double standards. Little did I know how right I was.

Not 24 hours later there was another awards show. The Emmys.


Hier geht es weiter.

Siehe dazu auch: The most absurd feminist outrage at Vergara’s pedestal gag. Und ja, es gibt auch deutsche Artikel zu dieser Debatte, etwa Sofia Vergara: Sexismus-Vorwürfe sind lächerlich.

Dienstag, August 26, 2014

Neue Studie: Auch im Netz regiert die Schweigespirale

Eine neue Studie des einflussreichen amerikanischen "Pew Research Center" legt nahe, dass soziale Medien keineswegs im erhofften Maße zur Meinungspluralität bei kontrovers diskutierten Themen beitragen.


Die Frankfurter Allgemeine berichtet.

Neue Studie: Einer von drei Männern hat schon mal gelogen, um sich vor Sex zu drücken

Sex is often considered "the ultimate goal." People will go to great lengths to have it, risking life, limb and dignity for some loving.

For others, sex is something they often find themselves avoiding. These folks will go so far as to lie to get out of doing the deed.

But who is it that’s faking the headache?

In our latest DatingAdvice.com study, we surveyed more than 1,000 Americans to find out if they’ve ever lied in order to avoid having sex. The results were surprising.


Hier geht es weiter.

Politisch korrekter Sex?

David Berger beschäftigt sich auf der Website "Männer" mit den Ansprüchen des "rollen-revolutionären Fickens" aus schwuler Perspektive und gelangt zu dem Fazit: "Der Anspruch der queeren und katholischen Sexdiktatoren ist totalitär".

Leserpost? Wohl eher nicht ...

Heute finde ich ein Schreiben des "PR-Büro Susanne Fink" in meinem Briefkasten, das so beginnt:

Sehr geehrter Herr Hoffmann,

um die Gleichstellung der Frauen im Berufsleben ist es nach wie vor schlecht bestellt. Jüngsten Zahlen des Statistischen Bundesamtes zufolge verdienen Frauen in Deutschland 22% weniger als Männer (in Österreich 23%, im EU-Vergleich ist das der viert- bzw. zweitletzte Platz!), sie bekleiden lediglich 29% der Chefposten und besetzen nur jede fünfte Professur. Als Hinderungsgrund für die weibliche Karriere wird immer wieder die sogenannte "gläserne Decke" angeführt, an die Frauen auf dem Weg nach oben stoßen: Die Führungsposition ist zum Greifen nah, eigentlich stimmt alles mit der Qualifikation und dem eigenen Engagement, aber plötzlich geht es nicht weiter, und während frau unter der gläsernen Decke festhängt, sieht sie ihre männlichen Mitbewerber ungehindert an ihr vorbei nach oben ziehen. Schafft sie es doch, scheitert sie möglicherweise an der "gläsernen Klippe": denn den wenigen Frauen, die es geschafft haben, schaut man unbarmherzig auf die Finger und richtet einen Spot auf sie.

Frauen, die sich unerschrocken den Weg nach oben bahnen, bleiben die Ausnahmen – aber es gibt sie, und genau hier setzt [Name der Autorin] mit ihrem Karriereratgeber an: Gestützt auf die eigene Coaching-Praxis ...


Es folgen drei weitere Absätze Reklame, verbunden mit dem Angebot eines Presseexemplares und dem Kontakt zu einem Interview.

Die Feminismus-Industrie ist wirklich sehr rührig. Allerdings bin ich mir nicht sicher, ob ich wirklich der Adressat bin, der für ein solches Schreiben am besten geeignet ist.

Böse Männer, brave Frauen? Die Wahrheit über Anfeindungen auf Twitter

Ist Twitter, wie es uns das feministische Lager gerne glauben macht, eine Plattform, wo sanfte Frauen von übergriffigen Männern belästigt und niedergemacht werden? Neuere Untersuchungen zeigen, wie es wirklich aussieht: Bei Twitter werden Männer mehr als doppelt so häufig wie Frauen angegangen und Frauen werden von anderen Frauen genauso oft wie von Männern angefeindet. Es ist dasselbe Prinzip wie überall sonst: Sobald man sich die Wirklichkeit genauer anschaut, verschwindet das feministische Klischee vom moralischen Gefälle zwischen den Geschlechtern.

Ist Beyoncé die letzte Hoffnung des Feminismus?

Die bekannte Popsängerin gibt alles, um für die verstaubte Ideologie Reklame zu machen, und scheint jedenfalls Taylor Swift schon bekehrt zu haben.

Lesermail (Linz)

Einer meiner Leser schreibt mir aus Österreich:

Linz wird inzwischen langsam als Stadt bekannt, wo Sexismus offizielle Linie ist. Natürlich der 'gute' Sexismus, wo Männer diskriminiert und Frauen hofiert werden. Jüngstes Beispiel:

"Girls only! Kostenloser Englisch-Workshop für Mädchen – Anmeldungen ab sofort möglich. Das Beherrschen einer Fremdsprache wird heutzutage bei vielen Berufen vorausgesetzt. Um Mädchen im Alter von 12 bis 14 Jahren die Möglichkeit zu geben, ihr Englisch zu verbessern ohne den schulischen Leistungsdruck zu erleben, bietet das Frauenbüro der Stadt Linz am Mittwoch, 10. September 2014, einen kostenlosen Workshop an."

Das sind nicht die Tätigkeiten eines privaten Vereins, sondern aus öffentlichen Geldern finanzierte Unternehmungen. Und natürlich ist das nur die Spitze des Eisberges

Nicht zu vergessen auch die Uni Linz, wo nicht nur Gender-Kurse für alle verpflichtet sind, sondern sogar Stellen exklusiv für Frauen ausgeschrieben werden.

Montag, August 25, 2014

Frauenförderung (Comic)

Erzählmirnix wieder ... :D

Hasskampagne gegen britischen Politiker, weil er keine Wahllisten allein für Frauen wünscht

Auch den ersten Feministinnen scheinen die Attacken ihrer "Schwestern" auf Männer zuviel – dann zumindest, wenn diese Attacken zum Beispiel ihren eigenen Ehemann treffen. So enthielt die britische Daily Mail gestern folgende Schlagzeile:

I'm a feminist who ardently wants more women in the Commons. But I'm appalled at how my Labour MP husband Austin Mitchell has been... monstered by the sisterhood, says LINDA MCDOUGALL

In dem darunterstehenden Artikel erfahren wir, worum es geht:

It's been a bad week for me and my husband, Austin Mitchell, the Labour MP for Grimsby. He’s been bullied and abused by his colleagues in his own party for daring to discuss the future of all-women shortlists.

‘Sexist and misogynistic,’ said Lucy Powell, Shadow Children’s Minister. ‘It’s the old, cloth-eared, macho politics,’ growled Labour aristocrat Dame Tessa Jowell. And Hull East Labour MP Karl Turner joined the ladies, describing his neighbour and colleague as ‘self-serving, chauvinistic, antiquated’.

Austin has been battered all over the media since his article in last week’s Mail on Sunday where he gave his views on selecting many Labour candidates for next year’s Election from all-women shortlists (AWS). Shadow Attorney General Emily Thornberry MP weighed in with ‘suspect his wife Linda is not amused either, is she?’.

You’re right, Emily. I’m not.

I have, for as long as I can remember, been a feminist. And I have, from their inception before the 1997 Election, been an enthusiastic supporter of AWS. Of the 120 women who became MPs in 1997, 101 were Labour. They changed the face of Westminster for ever. I was so thrilled I wrote a book, Westminster Women.

However, there have been some disturbing trends of late: seats where only one or two women applied, seats fixed in advance for favoured daughters. AWS should not become the ‘old boy network’ in a skirt. Most concerning of all, it appears to have become untouchable. Any suggestion of change or modification is howled down and treated with derision.

Austin wrote a perfectly sensible piece exploring the possibilities for an end to AWS. He was neither hysterical nor misogynist. He said many things I would wholeheartedly support (albeit in less careful language than I’d have used). For this he has been utterly vilified. The Labour Twitterati got their teeth in and held on all week: ‘I cannot wait till your generation finally dies,’ screamed one.

Austin was determined to stand down before the 2015 Election. He’d had serious heart problems in 2013, and it would have been hard to go on with his 80th birthday coming up.

(...) The jihad sisters who’d decided it was best to keep the old boy out of the process until Melanie was safely selected, rose up as one to abuse him. Of course they never bothered to read what he actually wrote. The name Austin Mitchell and AWS in the same sentence was all it needed.

Like trained guerilla fighters, they went for him with both barrels and chucked in a couple of hand grenades and a shoulder-launched missile for good measure.

Then the BBC’s Newsnight picked up the baton and handed it to Stella Creasy MP.

Stella and Newsnight’s Kirsty Wark were in the studio in London. Austin was in the BBC news room in Leeds perched on a stool in front of a monitor which showed him only a picture of himself or a newsfeed of events in Gaza. He remained there for 45 minutes. Austin is at the best of times fairly deaf, an advantage in politics but not on Newsnight.

He couldn’t see what was going on and he heard little. Stella had decided that the way to win was to interrupt Austin if he even opened his mouth. This she did very successfully.

It looked hilarious: two women talking urgently among themselves while a bewildered older man appeared above and between them in what seemed to be a glass box. He was looking puzzled and holding up his hands in a ‘don’t shoot me’ kind of way. When women finally do take over the world, I imagine scenes like this will be commonplace.

Sonntag, August 24, 2014

Feministische Professorin nach Attacke auf Studentinnen zu Anger-Management-Sitzungen verurteilt (Video)

Ehrlich, ich erfinde solche Meldungen nicht:

Mireille Miller-Young, a professor of feminist studies at the University of California Santa Barbara, has been sentenced for attacking pro-life students and stealing a large sign they made for a peaceful protest on campus.

After Miller-Young and three students grabbed the sign, two pro-lifers, Joan and Thrin Short, turned on their cellphone camera and followed the group while calling the police to report the sign stolen.

In a video posted on YouTube (Warning: The video contains strong language), Miller-Young and her students can be seen smiling and waving at the camera as they calmly walk away with the stolen sign, occasionally making comments like "try and stop us" while laughing.

At one point, Miller-Young tells the girls: "I may be a thief, but you’re a terrorist."

After following Miller-Young through several buildings, the Short sisters try to get into an elevator with them. They’re told to "stay out" and the door is blocked by Miller-Young, who then shoves Thrin and begins to kick her foot out of the way of the door. Miller-Young then pushes Thrin a second time, leaving scratches.

Police later found the sign, destroyed.

A professor at the university defended Miller-Young, blaming her pregnancy and the "cultural legacy of slavery" for her assault on the pro-lifers.

Miller-Young released an apology for part of her actions – namely the theft, but said nothing of the physical attack.

Miller-Young was convicted of battery, grand theft and vandalism in July, and was sentenced on Saturday to 10 hours of anger management, 108 hours of community service, three years probation and fined nearly $500, according to Christian News Wire.


Hier findet man den von mir zitierten Artikel Ashe Schows im Original.

Dass man "als Feminist sich selbst per se alles zugestehen kann, solange es gegen die richtige Gruppe geht" ist heute auch Thema bei Alles Evolution.

US-Unis: Männliche Studenten trauen Frauen nicht mehr

Die Journalistin Ashe Schow berichtet auch über die veränderte Gesprächskultur zwischen den Geschlechtern an US-amerikanischen Universitäten:

Thanks to an increased focus on sexual assaults on college campuses – mostly due to an overblown statistic claiming 20 percent of college women have been sexually assaulted – young college men are starting to rethink how they talk to women.

At first glance that might seem like a good thing – men learning to be more respectful of women and not be so rapey – but that’s not what this is.

This is about men actually avoiding contact with women because they’re afraid a simple kiss or date could lead to a sexual assault accusation.

Bloomberg reporters John Lauerman and Jennifer Surane interviewed multiple men from colleges like Harvard and Stanford who expressed concern over what was once known as a "hook-up culture" but is now labeled by feminists as "rape culture." The change in terminology ensures that all responsibility is placed on men, just because of their gender.

Take Malik Gill of Harvard University, who said he wouldn’t even give a female classmate a beer.

(...) William Pollack, a Harvard Medical School psychologist, told the Bloomberg reporters about a patient who was kissing a girl during a party and began thinking about what would happen if things went further.

"‘I want to go to law school or medical school after this,’" the student said, according to Pollack. "‘I said to her, it’s been nice seeing you.’"

Pollack also noted that the media attention to campus sexual assault has led to a "witch-hunt" mentality.

"Most males would never do anything to harm a young woman," Pollack told the Bloomberg reporters. But the current focus is "starting to scare the heck out of the wrong people."

(...) Joshua Handler of New York University’s comments brought up another interesting consequence of so much media attention: Having to talk to women in a very specific manner.

Handler told the Bloomberg reporters that he is now very clear about what he wants when he talks to women.

Because now, apparently, women can’t interpret conversations and need to be spoken to like children (my words, not his).

(...) We’re facing a cultural shift where soon men might be afraid to talk to women at all for fear of being labeled rapists. Without presumed innocence on college campuses, the only way this will be fixed is after universities have to start paying out millions of dollars to students after being sued for denying them due process.

And with the current landscape – that might not be too far in the future.


Hier findet man den vollständigen Artikel des Washington Examiner – eine Zeitung, die sich für die Männerbewegung inzwischen als ähnlich ergiebig erweist wie in Großbritannien die Daily Mail.

Auch die Washington Post berichtet über den wachsenden Unmut unter männlichen Studenten an amerikanischen Universitäten.

USA: Was schwarze Eltern ihren Söhnen über die Polizei erzählen

A Tumblr quote floated over to me about around the time of Trayvon Martin's murder, from a Jonathan Lethem book that I've never read (The Fortress of Solitude). At this point, I don't really need to read it, because it's already asked me the most important question I've heard in a long time: "At what age is a black boy when he learns he's scary?"

This question retains its relevance now more than ever. Some have called Michael Brown's killing and the newly newsworthy manifestation of systemic racism and state-sanctioned brutality against black men a reproductive issue, arguing that it prevents women and men from their right "to parent the children we have in safe and healthy environments:" It makes people afraid to have black babies, because they won't stand a chance. As a black woman, nothing will stop me from bearing and raising my future child, but nothing will stop me from raising them in fear.

Such is the burden of black parenting. Being a black parent, especially of a black boy, comes with the added onus of having to protect your child from a country that is out to get him—a country that kills someone that looks like him every 28 hours, a country that will likely imprison him by his mid-thirties if he doesn't get his high school diploma, a country that is more than twice as likely to suspend him from school than a white classmate.

This fear has fueled a generational need for a portentous, culturally compulsory lecture that warns young black men about the inherent strikes against them, about the society that is built to bring them down. It is a harbinger of the inevitable, a wishful attempt at exceptionalism, passed down like an heirloom.


Hier geht es weiter. Ihr kennt meine Ansicht dazu: Bei schwarzen Jungen und jungen Männern potenziert sich ein Problem, das viele junge Männer unabhängig von ihrer Hautfarbe erfahren. Jeder schwarze junge Mann gilt für viele als potentieller Totschläger, jeder junge Mann unabhängig von seiner Hautfarbe als potentieller Vergewaltiger.

"Väterlicher Gestus für Pornografinnen"

In der Schweiz wurde dieser Tage diskutiert, ob ob eine junge Parlamentsangestellte ihren nackten Busen während der Arbeitszeit fotografieren und die fotos online stellen darf. Die betreffende Dame erhielt für ihre Aktion viel Wohlwollen. Michèle Binswanger, sonst eher nicht für maskulistische Positionen bekannt, kommentiert:

Ich habe mich gefragt, wie man reagiert hätte, wenn ein Mann eines solchen Verhaltens überführt worden wäre. Wenn einer der Sekretäre im Bundeshaus im Büro seinen Penis fotografiert und die Bilder in den sozialen Medien verbreitet hätte. Hätten die Kommentatoren auch gesagt: Was ist denn schon dabei, während der Arbeit ein bisschen die Geschlechtsteile in die Kamera zu hängen? Lasst doch dem armen jungen Mann seinen Spass? Und wie hätte man wohl reagiert, hätte sich dann noch herausgestellt, dass er in seiner Freizeit Pornodarsteller ist? Hätte man dem jungen Mann auch spontan eine neue Stelle angeboten, wie das bei der Porno-Sekretärin bereits zu lesen war? Ich vermute nicht, da in diesem Fall mit keinerlei väterlichem Beschützerinstinkt zu rechnen wäre. Vielmehr dürften Medien und Öffentlichkeit solchem Exhibitionismus von männlicher Seite mit ungleich grösserem Misstrauen begegnen – dies aus dem einfachen Grund, weil wir geneigt sind, männliche Sexualität als potenziell aggressiv und gefährlich zu deuten.


Hier findet man den vollständigen Artikel.

Samstag, August 23, 2014

Diskussion: Superhelden-Comics und Diversity

Willkommen zu einem neuen Blogbeitrag aus den Rubriken "Superhelden" sowie "Themen, die vermutlich drei Promille der Genderama-Leser" interessieren – eine ausführliche Debatte darüber, wie die US-Comicszene gerade mit der Herausforderung größerer "Diversity" umgeht (mehr Minderheiten verschiedenster Art als Hauptfiguren und Produzenten). Und das auch noch auf Englisch! Ich finde es aber spannend, weil es einige meiner Ansichten in einem früheren Genderama-Beitrag zu diesem Thema stark in Frage stellt. Ein Auszug:

I have frankly been blown away by the amount of fan support the new Ms. Marvel has gotten. When Sana Amanat and Steve Wacker of Marvel called me up and said, "We want to create a new teenage Muslim superheroine from scratch and put her on her own book," my first thought was, "Are they nuts? Did I hear correctly?" I would never in a million years have pitched that book myself, because I value my sanity. There was a time when I couldn’t put pen to paper without being accused of stealth jihad or perpetuating the Muslim socialist Illuminati attack on America or whatever. This just seemed like the trifecta of death: new character (doesn’t sell!), female (doesn’t sell!) and Muslim (hire an intern to open all the hate mail!).

(...) And it worked. Fans fell in love with Kamala, and I fell in love with her fans. We never had to justify her existence the way I was afraid we would have to. All of a sudden, she was on The Colbert Report and I was getting calls from CNN. Issue #1 of Ms. Marvel has just gone into its sixth printing. Sixth. This is math-changing. Some of it is generational. when I do speaking gigs and chat with young adult readers, their outlook is far more globalist and pragmatic than that of my peers when we were that age. They are willing to see themselves in unexpected characters, unexpected scenarios. They have that innate flexibility.


Hier findet man den vollständigen Beitrag.

Alice Schwarzer kehrt in Talkshow-Szene zurück

In welcher Sendung und mit welchem Thema? Na klar.

Spiegel-Online: Gender, Gender, Geldverschwender

Nachdem Genderama auf einen brisanten Artikel der Stuttgarter Nachrichten hinwies, was sich daraufhin offenbar wie ein Lauffeuer verbreitete, berichtet jetzt Spiegel-Online, wie sehr das Netz darüber "schäumt". Hier geht es los und hier weiter.

Professorinnen und Wissenschaftsreputation

Warum werden rein weibliche Professuren in Dänemark negativ beurteilt, hierzulande aber dem Anschein nach positiv? Das Blog Männer- und Väterrechte erklärt, wie in Genderkreisen getrickst wird, damit eine Umfrage zu dem gewünschten Ergebnis führt.

Freitag, August 22, 2014

Ice-Bucket-Challenge: Verona Pooth fordert Alice Schwarzer heraus (Video)

Die sogenannte Ice-Bucket-Challenge zieht inzwischen auch in Deutschland ihre Kreise. In ihrem Video dazu gibt Verona Pooth die Herausforderung weiter an ihre "wahren Freunde" Alice Schwarzer und Dieter Bohlen, denen sie ihre ganze Karriere verdanke: "Das kommt von Herzen." Nach den Regeln der Herausforderung hatte Schwarzer 24 Stunden Zeit (das Video wurde vor 19 Stunden online gestellt), es Verona Pooth gleichzutun oder sich mit einer Spende von 100 US-Dollar freizukaufen. Geld hat die Alte zwar bekanntlich mehr als genug, dieser Weg wäre aber entschieden uncool.

SPD Thüringen unterstützt Männerhaus

Sobald man seine politischen Aktivitäten nicht darauf beschränkt, in Blogs und Foren miteinander zu plaudern, sind auch Erfolge für Männer möglich:

Mit der Bitte um Aufmerksamkeit, Befürwortung und weiterführende Unterstützung wurde die Konzeption "Gewaltschutzobjekt für männliche Betroffene häuslicher Gewalt…" vorgestellt und diesbezügliche Fragen beantwortet. Die Gesprächspartner waren sich darin einig, dass die vorliegende Konzeption ein Schritt in die richtige Richtung ist und im Denken und Handeln der politischen und gesellschaftlichen Verantwortungsträger ein Umdenken erfolgen wird.


Die Initiative "Gleichmaß" berichtet hier und hier.

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Christine Holch und ihr Hass auf Männer: Evangelisches Magazin "Chrismon" verstärkt sexistische Agitation

Der Gymnasiallehrer Lucas Schoppe berichtet über die neuesten Ausfälle des dafür ohnehin schon berüchtigten Magazins "Chrismon" – konkret: seiner Chefreporterin Christine Holch – gegen das männliche Geschlecht:

"Macker sein klappt nicht auf Anhieb. Es gibt da so Übungen.“

Das steht auf der Titelseite einer Zeitschrift, die ich im Urlaub zufällig gelesen habe. Neben den Sätzen das Bild einer jungen Frau, die einen Mann darzustellen versucht und die sich zu diesem Zweck eine Mütze aufgesetzt hat und böse guckt.

Es ist das Titelbild des Magazins Chrismon, das von der evangelischen Kirche finanziert und in einer Auflage von fast 1.600.000 Exemplaren monatlich der Zeit und diversen Tageszeitungen beigelegt wird. Damit ist die Auflage fast doppelt so hoch wie die gegenwärtige Auflage des Spiegel.

Mir fiel das Magazin zum ersten Mal auf, als es vor zwei Jahren in mehreren Beiträgen einer Ausgabe über häusliche Gewalt berichtete und den Eindruck erweckte, diese werde allein von Männern allein an Frauen ausgeübt – was Arne Hoffmann damals, allerdings ohne kirchlich gesponsorte Millionenauflage, richtig stellte.


Hier geht es weiter. Fazit der Analyse: Männer sind in Christine Holchs Magazin Chrismon "einfach nur primitive, machtfixierte Widerlinge".

Allmählich überlege ich mir ernsthaft, warum ich eine Organisation wie die evangelische Kirche, die immer wieder durch solche sexistischen Ausfälle auf sich aufmerksam macht, noch immer mit meinen Steuergeldern unterstütze.

The Real Sexism Project

Als Antwort auf diverse feministische Blogs und Websites über Sexismus allein zu Lasten von Frauen (was diese Seiten ironischerweise selbst massiv sexistisch macht), ging in dieser Woche The Real Sexism Project online. Der britische Männerrechtler Mike Buchanan berichtet.

"Abwarten und totsaufen"

Im Blog des Medienjournalisten Stefan Niggemeier berichtet Boris Rosenkranz über den journalistischen Umgang mit einem Obdachlosen in der mittelfränkischen Stadt Fürth.

USA: Neue Firma unterstützt Studenten gegen Beschuldigungen sexueller Übergriffe

As colleges and universities revise their sexual-assault policies and California considers applying the "affirmative consent" standard statewide, many more students could find themselves accused of sexual misconduct in campus disciplinary proceedings without traditional due-process protections.

A Boston-area startup aims to make sure that students accused of anything don’t have to play legal roulette or rely on a shoddy lawyer.

Bonnie and Jim Garaventi launched StudentDefend earlier this month after an "eye opening personal experience with one of our own children at college," Bonnie Garaventi said in an email to The College Fix. For $89 a year, the service gives subscribers access to a hotline that connects them immediately to a "prescreened defense attorney in their area," its website says.


Hier geht es weiter.

Siehe zum selben Thema: "Most males would never do anything to harm a young woman." – William Pollack, Harvard Medical School psychologist

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Nu går kvinder selv til kamp mod feminismen

Unter der (für Genderama von mir übersetzten) Überschrift "Jetzt sind die Frauen selbst für den Kampf gegen den Feminismus" wird inzwischen auch auf Dänisch über die Women Against Feminism berichtet. In dem Teaser des Artikels heißt es:

Nur weil ein Mann Ihnen Komplimente macht, bedeutet das nicht, dass er Sie vergewaltigt. So spricht nur eine von den vielen Tausenden von Frauen aus aller Welt, die derzeit über die sozialen Netzwerke zum Kampf rufen. Unter dem Hashtag #WomenAgainstFeminism (Frauen gegen Feminismus) teilen die Frauen Selfies mit verschiedenen Nachrichten, die den "modernen Feminismus" kritisieren.


Hier geht es (auf dänisch) weiter.

Der Artikel steht nur stellvertretend für viele andere Artikel aus aller Herren Länder über diese Entwicklung. Parallel dazu breitet sich auch die Männerrechtsbewegung über immer mehr Länder aus. Ableger von A Voice for Men etwa erscheinen inzwischen beispielsweise auch auf Schwedisch, Portugisisch und Deutsch.

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Donnerstag, August 21, 2014

Afrika: Genitalverstümmelung brachte eine halbe Million Jungen ins Krankenhaus oder ins Grab

Research published by the Commission for the Promotion and Protection of the Rights of Cultural, Religious and Linguistic Communities (CRL) claims that more than 500,000 boys have ended up in hospital since 2008 after being subjected to traditional circumcision practices.

The South African media has also revealed that circumcision has killed more than 500 boys in the Eastern Cape region of the country in the past eight years, with the toll reaching 528 last month.


Hier geht es weiter. Bitte beim Lesen immer daran denken, dass es frauenfeindlich und zynisch ist, die männliche "Beschneidung" mit der weiblichen "Geitalverstümmelung" zu vergleichen und dass Kritiker wie wir bösen Maskulisten das nur tun, um die weibliche Genitalverstümmelung zu verharmlosen. So schreiben zumindest die, die es offenbar nicht nachvollziehen können, dass man für eine halbe Million Jungen auch nur eine Träne vergießt.

(Ach guck, Alice Schwarzer zumindest hat ihren entsprechenden Beitrag inzwischen immerhin gelöscht.)

Baden-Württemberg: Feministische Sprache kostet Studentenwerke hunderttausende Euro

Alle acht Studentenwerke im Land müssen nach einem Beschluss der Regierung in Studierendenwerke umbenannt werden. Der Grund: Der Begriff Studentenwerk ist nicht geschlechtsneutral.

Die Kosten für die Umstellung müssen die Anstalten selbst tragen. Sie belaufen sich auf knapp 40.000 Euro in Mannheim, auf schätzungsweise 60.000 Euro in Stuttgart und 100.000 Euro in Karlsruhe. Auch in Tübingen wird mit einem sechsstelligen Betrag gerechnet. "Es sind so viele Bereiche, die von der Änderung betroffen sind", sagt Simon Leimig vom Studentenwerk Tübingen-Hohenheim. Vom Briefkopf über die Webseite bis zu Schildern, Grundbucheinträgen und Kleidung der Mitarbeiter muss alles angepasst werden. "Das Geld wäre sinnvoller für die Studenten eingesetzt", findet der CDU-Abgeordnete Thaddäus Kunzmann.


Die Stuttgarter Nachrichten enthalten den zitierten Artikel im Original.

Immer mehr Porno, immer größere Prüderie: ein Aufschrei, mal wieder

Erraten Sie, in welchem Blatt heute die folgende Passage veröffentlicht wurde?

Eine Frau diskriminiert oder einen Homosexuellen in seiner Würde beschädigt hat heute selbst der Gutartigste schneller, als er blinzeln kann. Sogar Feministinnen untereinander führen erbitterte Kämpfe um etwas, was man vielleicht die Letztunbedenklichkeit einer geschlechtsneutralen Bezeichnung nennen könnte – statt des bekannten Binnen-I ("ProfessorIn") ist jetzt die mathematische Variable x der neueste Vorschlag ("Professx").


Die Auflösung findet man hier. Inhaltlich ist der Artikel insgesamt allerdings wenig originell. Schon in meiner Magisterarbeit 1996 über die Politische Korrektheit habe ich mich mit Artikeln beschäftigt, die von der Aussage her sehr ähnlich waren (nur ohne das Nebenthema Internet). Schon damals hatte man über wirkungslose Sprachpolitik geklagt, über die Vorstellung von Diskriminierungsopfern, die selbst diskriminieren, über eine angebliche Pornographisierung unserer Gesellschaft und gleichzeitig über eine angeblich "neue Prüderie". Offenbar muss der Qualitätsjournalismus alte Artikel immer wieder mal neu umgerührt aufwärmen, sobald sich kaum jemand noch an die Debatten von damals erinnert.

Lesermail (SPIEGEL-Artikel von Takis Würger über "lebensgefährliche" Single-Männer)

Kevin Fuchs schreibt mir zu diesem Genderama-Blogbeitrag bzw. Takis Würgers SPIEGEL-Artikel, auf den er sich bezieht:

Den Spiegel-Artikel "Männlich, ledig, lebensgefährlich" betreffend muss ich sagen, dass ich mich nicht entsinnen kann, in einem "journalistischen" Heft je einen derart sinnleeren und von Aggressionen durchsetzten Artikel gelesen zu haben.

Takis Würger klaubt sich im Rosenbrock-Stil ein Konvolut aus den denkbar grausigsten Zitaten zusammen, die einzelne Incels verstreut über den ganzen Planeten von sich gegeben haben. Ein empirischer Überblick über die Thematik fehlt. Er erwähnt zwar in einem Satz die Untersuchungen des Psychologen Brian Gilmartin, hat sich damit inhaltlich aber nicht ansatzweise beschäftigt. Er verschweigt auch konsequent, dass es unter den Incels nicht gerade wenige Frauen gibt. Beide Aspekte - Gilmartin und weibliche Incels - würden das Grusel-Bild, das Würger von den Incel-Männern zeichnet, schließlich empfindlich stören.

Das besagte Konvolut resultiert dann in aneinandergereihten Zitaten, ohne tiefere Deutung. Dazwischen immer wieder Suggestivfragen, die letztendlich nur Rhetorik sind, also absichtlich unbeantwortet bleiben. Auffällig ist auch eine teilweise epische Sprache, die eine düstere Kulisse zeichnen soll. Man hat den Eindruck, dass man eher ein Stück Prosa und weniger einen journalistischen Text vor sich hat.

So wird der Eindruck vermittelt, männliche Incels seien zwangsläufig gestört, als ob "normale" Menschen niemals zu Incels werden könnten. Unterstrichen wird das durch eine Bebilderung, in der holzschnittartige Zeichnungen den Incel als ausgegrenzten Looser oder gefährlichen Aggro zeigen. Eines dieser Bilder illustriert sehr plastisch, wie der Autor sich den typischen Incel vorstellt: im stillen Kämmerchen mit anderen Incels vereint, gekrümmt mit verbissener Mimik und Tunnelblick in die Tatstauren eines Cumputers hämmernd - asozial, ausgegrenzt, freudlos, das Internet als einziges Kommunikationsmedium.

Interessanterweise erzählt uns all das absolut nichts über die Incels. Stattdessen erfahren wir ungefragt viel über den Urheber des Textes. Denn im Umkehrschluss könnte man meinen, dass ein rechter Mann nach der Denkart des Autors ab einem bestimmten Alter doch eine bestimmte Fülle an Eroberungen geleistet haben sollte. Eine männliche Jungfrau kann demnach nur ein pathologisches Neutrum sein, irgendwie unheimlich und latent gefährlich.

Die Antiquiertheit des dahinterstehenden Bildes von Männlichkeit, Weiblichkeit und Sexualität sticht geradezu ins Auge. Und man merkt auch an dieser Stelle, weshalb der Artikel bei Berücksichtigung weiblicher Incels und der bekannten Forschungslage in dieser Form nicht geschrieben werden hätte können.

Die Incels, die der Autor zitiert, lassen vielfach durchblicken, dass sie sich selbst als minderwertig - ich sage mal überspitzt: als evolutionären Abfall – empfinden. Es ist klar, dass hier tiefe psychische Probleme vorliegen. Aber um über ein solches Thema zu schreiben, bedürfte es einer gewissen Sensibilität und Empathiefähigkeit, die der Text gänzlich vermissen lässt. Stattdessen dominiert zwischen jeder Zeile ein verurteilender Duktus. Die Art, wie der Autor mit dem Thema umgeht, scheint die Weltsicht dieser Incels interessanterweise eher zu bestätigen. Indem er die Incels als eben solche kranke Gestalten wahrnimmt und darstellt, liefert er doch selbst den Beweis.

Es gibt nicht wenige Menschen, die auf dieses Thema ähnlich reagieren. Zumeist sind diese aber auf Verstandesebene durchaus fähig, sich in die Betroffenen einzufühlen und "sozialadäquates" Verhalten zu zeigen. Spricht man diese Leute auf eben dieser Verstandesebene an, erfolgt meist eine Korrektur, eine Relativierung nach der Art "so habe ich das nicht gemeint ...", "nein natürlich nicht alle ...", "das war jetzt nur ein extremes Beispiel ...", "klar kann man das nicht verallgemeinern".

Eine solche Korrektur kann man beim Autor ebenfalls beobachten. Gegen Ende des Textes lässt er uns halbherzig wissen, dass wohl zuerst der Amokläufer da sei und dann der Incel – dass also Jungfräulichkeit Männer nicht zu Amokläufern werden lässt sondern eher umgekehrt. Einen direkten Zusammenhang gebe es da wohl nicht – na Gott sei Dank. Allerdings schreibt er das, nachdem er lang und breit ein zur Gänze gegensätzliches Bild ausgebreitet hat.

Solche unschlüssigen Korrekturversuche erleben wir bei Menschen dann, wenn die Verstandesebene mit der primitiveren, unbewussten Ebene kollidiert. Der Verstand sagt: "Hat nichts mit Charakter zu tun, sind äußere Umstände oder Schüchternheit". Die primitive Ebene aber sagt: "Looser, Schwächling, Crap, Unfuckable". Solche Kollissionen führen unweigerlich zu inneren Konflikten: Trieb gegen Verstand. Um diesen Widerspruch unbemerkt zu lassen, bedarf es Invisibilisierungsmechanismen. Es könnte eine gängige Methode unserer Psyche sein, den inneren Konflikt zu externalisieren und alles auf ein äußeres Objekt abzuwälzen – in diesem Fall wäre der Incel das besagte Objekt. Dass ein solcher Vorgang mit Aggressionen einhergeht, liegt wohl in der Natur der Dinge.

Die archaische Vorstellung, dass ein von Frauen verschmähter Mann ganz selbstverständlich etwas Krankes, also zurecht Abgestoßenes sein muss, zeugt natürlich von Primitivität. Die aber hat ihren Ursprung nicht im Verstand, sondern rührt von genau den niederen Dingen, die uns lenken, ohne dass wir uns dessen bewusst wären.

Der Autor hat folglich keinen Text über Incels geschrieben. Stattdessen hat er uns – ganz ungewollt und unbemerkt – auf eine Reise durch sein eigenes Unterbewusstsein genommen. Wir wissen nun ganz genau, welche Kräfte ihn in seiner Sexualität antreiben. Insofern ist der Artikel eine ziemliche Verschwendung. Wir hätten uns für das Thema interessiert, nicht für das Innenleben von Takis Würger.

Wie Gender unsere Sprache zum Gestammel macht

Wer mit "Bürger" alle Menschen eines Landes meint, diskriminiert die Bürgerinnen. Gender-Wissenschaftlern macht das Kopfzerbrechen. Sie arbeiten an der Entdiskriminierung der Sprache. Wie das funktionieren kann, zeigen wir exemplarisch an einem Satz aus der Einleitung dieser Ausgabe. Er lautet im Original: "Man muss das Ganze nicht ernst nehmen, reden sich die Militärs ein, und die Politiker und Bürger sehen es nicht anders."


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"Hey, Ladies! Hinterherpfeifen ist ein Kompliment – kommt klar damit!"

In der jüngsten Vergangenheit rauschte eine Welle feministischer Empörung über angeblich allgegenwärtigen, Frauen unterdrückenden Alltagssexismus durch unsere Medien – wobei man von einem "allgegenwärtigen Alltagsssexismus" nur sprechen konnte, wenn man jedes Kompliment und jedes Hinterherpfeifen als unzumutbaren Skandal betrachtete. Genug mit dem scheinheiligen Unfug! fordert jetzt die Journalistin Doree Levak in der New York Post:

Summer to me means three things: heat, hemlines and hard hats.

It’s the time of year when I can parade around in a skimpy dress with strategic cutouts that would make my mom wince.

And when I know I’m looking good, I brazenly walk past a construction site, anticipating that whistle and "Hey, mama!" catcall. Works every time — my ego and I can’t fit through the door!

I’ll never forget my first time: At age 20, interning at MTV in Times Square and taking advantage of the company’s liberal summer dress policy, I was wearing a tightly molded pink tank top and black capris when I strolled by two construction guys on a lunch break.

"You’re hot!" they shouted, high-fiving one another.

I was over the moon. What a contrast from those coy college boys who never expressed how they felt. This was a brave new world, where guys tell it like they see it.

Now, a decade later, I still get that butterflies-in-the-stomach feeling whenever I walk past a construction stronghold. I’ve learned that it’s not what you wear — the skimpy sundresses, the sky-high heels — but how. Walking confidently past a mass of men, making eye contact and flashing a smile shows you as you are: self-possessed and playful. The wolf whistles that follow will send your ego soaring.


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(Ich persönlich glaube ja, dass viele Frauen, die sich über angebliche "Belästigung" empören, dabei kaum verhohlen den Subtext mitklingen lassen: "Haach, ich bin ja so heiß, dass ich keine fünf Meter durch die Stadt gehen kann, ohne dass mir zig Kerle nachstarren, obwohl ich es ü-ber-haupt nicht darauf anlege ..." Eric Berne, Begründer der Transaktionsanalyse, hat dieses Verhalten als "Hilfe, Vergewaltigung!" in sein Buch Spiele der Erwachsenen aufgenommen.)

Indien: Komitee zur Überprüfung von Falschbeschuldigungen gegründet

Goa Chief Minister Manohar Parrikar today said in the Assembly that a committee comprising women legislators Alina Saldanha (state environment minister) and Jeniffer Monserratte (Congress MLA) and women police officers would be formed to study the issue of bogus cases filed by women against men.

The issue was raised by former Chief Minister Digambar Kamat, who pointed out a case where a boy was falsely accused of molestation by a girl.

"The boy was not even allowed to make a phone call to his family. He had just dashed the girl by accident in a bus. The girl called up police and when he got down at Panaji bus stand, he was arrested," Kamat said.


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