Montag, November 24, 2014

Steiermark: Neue "Studie" zur Männerrechtsbewegung erschienen

Das Land Steiermark informiert:

Zur sogenannten "Männerrechtsbewegung", die sehr konfrontativ rein Männerrechte thematisiert, geht Gesterkamp (...) auf Distanz: "Diese repräsentiert nicht die Mehrheit der Männer. Die Mehrheit strebt ein kooperatives Miteinander an." Auch Elli Scambor vom "Institut für Männer- und Geschlechterforschung" hat sich in einer neuen Studie mit der Männerrechtsbewegung auseinandergesetzt. (...) Natürlich gäbe es unterprivilegierte Männer, Männer seien auch Opfer von Gewalt, "allerdings meistens im öffentlichen Bereich als Opfer anderer Männer. Im häuslichen Bereich sind weiterhin nahezu 90 Prozent der Opfer weiblich", so Scambor.


Angesichts der tatsächlichen Forschungslage zur häuslichen Gewalt bedarf die "Seriosität" dieser Schrift wohl keines ausführlichen Kommentars. Mit der Auffassung, eine Bewegung, die Diskriminerungen eines Geschlechts thematisiere, strebe damit "kein kooperatives Miteinander" an, sagt Gesterkamp einiges über die feministische Bewegung aus, deren Haltung hier auf die Männerbewegung projiziert wird. Dass die Männerbewegung an einem kooperativen Miteinander der Geschlechter gelegen ist, ist in zahllosen Texten deutlich gemacht worden, ihr nahestehende Vereine wie AGENS haben "Mann – Frau – Miteinander" sogar zu ihrer Maxime gemacht.

"Die Zeit" zur Genderdebatte: "Anschwellender Ekelfaktor"

Robin Detje setzt sich in der "Zeit" mit dem "antifeministischen Untergrund" auf eine Weise auseinander, die für sich selbst spricht.

Trotz Girls Day & Co.: Mädchen haben weiterhin null Interesse an Computerberufen

Der Spiegel berichtet.

"Mit Sexismus für die Frauenquote"

Gideon Böss kommentiert.

Sonntag, November 23, 2014

Rezension: Neues Buch Meilenstein bei der Debatte um häusliche Gewalt

"Auf dem Gebiet der häuslichen Gewalt findet eine Revolution statt." Mit diesem Satz beginnt die Einleitung, die der in vielfacher Hinsicht renommierte Gewalt-Experte John Hamel und die Psychologie-Professorin Tonia L. Nicholls dem von ihnen herausgegebenen Fachbuch Familiäre Gewalt im Fokus. Fakten – Behandlungsmodelle – Prävention vorangestellt haben: ohne Frage ein Meilenstein in der Fachliteratur über dieses Thema. Das Buch ist 744 Seiten stark (eine E-Book-Version ist in Planung) und umfasst über zwei Dutzend Beiträge von Experten im Bereich der häuslichen Gewalt. Die jüngst veröffentliche deutsche Ausgabe des in den USA seit mehreren Jahren vorliegenden Bandes enthält ein eigenes Vorwort des bekannten Soziologen und AGENS-Mitbegründers Professor Gerhard Amendt.

Die bisherige Gewaltdebatte sei von "Schuldzuweisung" geprägt, führt Amendt darin aus, "und nicht um das Verstehen von Ursachen, mit dem der Wiederholung entgegengewirkt werden kann. (...) Das Buch ist ein Beitrag zu einer Wende in der Gewaltdebatte, nämlich einer Wende von der politisch-ideologisch motivierten Parteilichkeit hin zu einer wissenschaftlich begründeten Hilfe." Wie der bisherige Weg aussah, wird in Professorin Linda G. Mills Vorwort zur englischen Ausgabe deutlich: "Eine Staatsanwältin aus Los Angeles argumentierte leidenschaftlich, häusliche Gewalt müsse mit einer Waffe bekämpft werden – einem großen Knüppel – die größer sei als die des Täters. Und natürlich waren die Täter, auf die sie sich bezog, ausschließlich männlich." Dieses die Debatte beherrschende Paradigma von der notwendigen Bestrafung von Männern habe "Frauen und ganze Familien von einer ernstzunehmenden Rolle bei der Behandlung und Therapie ausgeschlossen."

Den beiden Vorworten schließt sich die bereits mit dem ersten Satz dieser Rezension angerissene Einleitung Hamels und Nicholls an, die darlegt, inwiefern sich das wissenschaftliche Erfassen von häuslicher Gewalt in den letzten Jahrzehnten, von einem Großteil der Öffentlichkeit unbemerkt, gewandelt hat:

Eine wachsende Zahl von Forschungsergebnissen stellt in aller Ruhe und ohne großes Aufsehen einige der meistgeschätzten und am längsten bestehenden Annahmen in Frage, die die Voraussetzung für Gesetzgebung und Intervention zu familiärer Gewalt bilden (...). Traditionellerweise wurde Gewalt in der Partnerschaft in den Informationsbroschüren, die in Aufnahmezentren für missbrauchte Frauen und Opferschutzorganisationen ausliegen, und ebenso in den Artikeln des Großteils der anerkannten akademischen Forschung als Geschlechterfrage dargestellt; es wurde versichert, dass Männer die große Mehrheit der Täter und Frauen die große Mehrheit der Opfer bildeten. Jahrelang wurde behauptet, die von Männern verübte häusliche Gewalt mache 95% des Missbrauchs in Partnerschaften aus (...). Dort, wo ein ausgewogeneres Geschlechterverhältnis eingeräumt wurde, minimierte man die Bedeutung und Wirkung von Missbrauch durch Frauen und verstand sie als entweder defensiv oder situationsbedingt, als einmaligen Ausdruck der Frustration über die Kommunikation mit einem uneinsichtigen Partner und im Gegensatz zum unterstellten mutwilligen, allgegenwärtigen und allgemein kontrollierenden männlichen Verhalten stehend.

(...) Die staatliche Gesetzgebung spiegelt diese Ansichten wider; sie zielt hauptsächlich auf die Verhaftung männlicher Täter ab und führte verpflichtende Erziehungsprogramme nur für Täter ein. Frauen wird der Opferstatus unterstellt, selbst dann, wenn sie zugeben, Gewalt gegen Partner und Kinder initiiert zu haben. (...) Alternative Behandlungsmethoden, einschließlich Paar- oder Gruppentherapie, sind ausdrücklich untersagt.


Wie Leser meiner Bücher, Artikel und Blogbeiträge wissen, zeichnet sich in der kriminologischen und soziologischen Forschung seit etwa 35 Jahren ein ganz anderes Bild ab, das eine annähernde Gleichverteilung der Täterschaft zwischen den Geschlechtern sowie ein systemisches, wechselseitiges Hochschaukeln von häuslicher Gewalt zeigt. Wie Hamel und Nicholls weiter berichten, wurden Forschern, die diese Fakten offenlegten, mit "Zweifel, Furcht und Geringschätzung" begegnet:

Mehrere prominente Figuren auf dem Gebiet, die ihre kontroversen Erkenntnisse veröffentlichten, wurden mit Drohungen gegen ihre persönliche Sicherheit konfrontiert (...), andere unterließen es, ihr Material genauer zu untersuchen oder darüber zu berichten. Kennedy und Dutton beispielsweise (1989) berichteten von Missbrauch in Partnerschaften mit männlichen Tätern, und Dutton und Nicholls (2005) wiesen darauf hin, dass sie erst nachdem zwei Kollegen auf der Veröffentlichung des gesamten Materials gedrängt hatten, herausfanden, dass die Frauen mehr Missbrauch verübt als erlitten hatten.


Dieser bisherigen Haltung stellen sich die Autoren des vorliegenden Fachbuchs dezidiert entgegen:

Diese Forscher und Praktiker bestätigen klar und unmissverständlich, dass es wichtiger ist, wirksame Methoden zur Reduktion von häuslicher Gewalt in unserer Gesellschaft zu finden, als der politischen Korrektheit zu genügen.
(Hervorhebung im Original)

Dass es überhaupt nötig geworden ist, sich zu entscheiden, ob man Gewaltopfern helfen oder der politischen Korrektheit genügen möchte (wobei ersteres oft genug zur eigenen Stigmatisierung und sozialen Ausgrenzung führt), ist eigentlich ein Unding und jener verheerenden radikalfeministischen Ideologie anzulasten, auf die im Verlauf des Buches auch an einigen Stellen eingegangen wird.

Die ersten vier Kapitel des Forschungsbandes liefern ausführliche Zusammenstellungen der vorliegenden Literatur und stellen neue Erkenntnisse vor, die die skizzierten traditionellen Ansätze in Frage stellen. In Kapitel 3 etwa bieten Rose Medeiros und Murray Straus einen umfassenden Überblick über Risikofaktoren für Gewaltübergriffe bei Rendezvous und erweitern die bisherige Forschungsliteratur zu Risikofaktoren für Übergriffe von weiblichen Tätern zu Beginn einer Beziehung. Mit empirischem Material hinterfragen sie die althergebrachte Behauptung, Gewalt von Frauen in Beziehungen unterscheide sich deutlich von der von Männern. Insgesamt widersprechen diese Kapitel, so Hamel und Nicholls in ihrer Einleitung, "unabhängig voneinander und in Kombination unmissverständlich der herrschenden Annahme, männliche Dominanz, nämlich Herrschaftsausübung, sei die Schlüsselvariable bei der erfolgreichen Bekämpfung häuslicher Gewalt".

In dem Kapitel "Paargewalt: Ein neuer Blick auf einige alte Irrtümer" revidieren Patricia Noller und Laurance Robillard drei beliebte Klischees und Fehlurteile in diesem Bereich: dass von Frauen verübte häusliche Gewalt vernachlässigt werden könne, dass "das Patriarchat" als Analysemodell für die Ursachen häuslicher Gewalt ausreiche und dass alle Männer potentiell gewalttätig seien. Nicola Graham-Kevan widerlegt in dem Kapitel "Typologien von Gewalt in der Partnerschaft" ebenfalls traditionelle Erklärungen wie das Patriarchat oder das biologische Geschlecht als Erklärungsmodelle für aggressive Übergriffe und dokumentiert stattdessen die beträchtliche Überschneidung der Charakteristiken von männlichen und weiblichen Tätern.

Der zweite Teil des Buches baut auf der zuvor erarbeiteten Forschungslage auf und liefert praktische Anleitungen für evidenzbasierte klinische Interventionen. So setzt sich Michael Carolla in dem Kapitel "Therapie mit Patienten, die im Sorgerechtsstreit wegen häuslicher Gewalt beschuldigt werden" mit dem gravierenden Problem auseinander, dass "Schlichter, Gutachter und Richter alle nach traditionellen, veralteten Modellen ausgebildet werden, die die Viktimisierung von Frauen überbetonen und kaum zwischen Beziehungen mit tatsächlichem Missbrauch und schwer konfliktlastigen Beziehungen unterscheiden". In dem Kapitel "Vom Frauenhaus zum Hilfezentrum für die ganze Familie" berichten Carol Ensign und Patricia Jones über das Antelope Valley Oasis Shelter im kalifornischen Lancaster, eines von nur drei Aufnahmezentren in den USA, wo auch männliche Opfer eine Zuflucht finden. Die Mitarbeiter des Zentrums trotzten mutig den teilweise bis heute anhaltenden Anfeindungen doktrinärer Feministinnen und konnten eine erfolgreiches Netzwerk mit staatlichen Stellen und anderen Opfervertretungen knüpfen.

Als Professor Gerhard Amendt dieselbe Herangehensweise auch in Deutschland bewarb, wurde auch er heftigen, teils unterirdischen Anfeindungen ausgesetzt, die Mitarbeiter der deutschen Wikipedia in dem Versuch, Amendts Denunziation zu verankern, in einer hübschen Übersicht festgehalten haben. Diese Passage ist in Anbetracht der Tatsache, dass Amendt und nicht seine Gegner sich auf den tatsächlichen Forschungsstand bezieht, durchaus lesenswert: Wie unsäglich und entgegen jeder Evidenz etwa Monika Schröttle und Rolf Pohl gegen Amendt poltern, spricht für sich selbst. Mittlerweile kann Amendt auf Anraten der Kriminalpolizei zu wissenschaftlichen Symposien wie dem ersten und dem zweiten deutschen Männerkongress an der Universität Düsseldorf nur in Begleitung von Personenschutz vortragen.

Mit häuslicher Gewalt bei gleichgeschlechtlichen Paaren beschäftigt sich die klinische Psychologin Valerie E.Coleman in einem eigenen Kapitel. (Auch hier wurde Professor Amendt unsachlich angegriffen: Weil er dieses Problemfeld ebenfalls angesprochen hatte, machten ihm die Radikalfeministin Ilse Lenz und ihr Zögling Hinrich Rosenbrock allen Ernstes den Vorwurf der "Homophobie" der allerdings bei näherer Betrachtung auf Lenz und Rosenbrock selbst zurückfällt.)

Mit Blick auf die Anliegen der Männerrechtsbewegung ist insbesondere das Kapitel "Männliche Opfer" hervorzuheben, in dem David L. Fontes die psychologischen und kulturellen Motive darlegt, die dazu führen, dass Männer seltener als Opfer wahrgenommen werden, wobei er Methoden vorschlägt, mit denen Dienstleiter, Gesetzgeber und die Opfer selbst dieser Tendenz besser entgegenwirken können. Als eine der Hürden macht Fontes die von Täterinnen wenig hinterfragte Alltagskultur aus, die Gewalt gegen Männer beständig verharmlose. So habe ihm die Leiterin eines Wutbewältigungs-Programms für weibliche und männliche Gewalttäter berichtet,

dass viele weibliche Gewalttäter, mit denen sie arbeitete, ihre männlichen Partner ohrfeigen, wenn sie sich schlecht benehmen, und dass diese Frauen solche Übergriffe als "Seifenoper"-Klatschen abtun.


(Als aktuelles Beispiel für diese in den Medien trivialisierte häusliche Gewalt gegen Männer kann man das aktuelle Video der Popsängerin Taylor Swift betrachten, gegen das es inzwischen übrigens eine Online-Petition gibt.)

Frauengewalt gegen Männer, führt Fontes weiter aus, werde auch von staatlichen Instanzen wenig ernst genommen:

Ein Mann, mit dem ich einmal gearbeitet habe, erzählte mir einmal, dass seine Frau in der gleichen Woche, in der sie von einem Strafgericht wegen häuslicher Gewalt gegen ihn verurteilt worden war, vom Familiengericht 85 Prozent des Sorgerechts für die Kinder zugesprochen bekam.


Dabei sieht Fontes auch einen bedenklichen Einfluss der feministischen Ideologie und äußert die Vermutung, "dass eine wachsende Anzahl Frauen die Stimmen der Männer entwertet und nur noch gewillt ist, jenen Stimmen Aufmerksamkeit zu schenken, die mit ihrer Sicht der Welt übereinstimmen". So habe etwa die bekannte Organisation Family Violence Prevention Fund 1997 ein Buch mit dem Titel "The Backlash Book: A Media and Political Guide for Battered Women's Advocates" herausgegeben, in dem die Feststellung, dass Frauen in ihrer Beziehung ebenso wahrscheinlich zu Gewalt greifen wie Männer, als Bedrohung der feministischen Bewegung ausgelegt wurde, die "aus der politisch rechtsextremen Ecke" komme. (Ähnlich sachferne Agitation kennt man hierzulande aus dem Lager von Thomas Gesterkamp, Andreas Kemper, Jörg Rupp, Ilse Lenz, Hinrich Rosenbrock sowie Ralf Homann und seinen Kollegen bei Bayern 2 Zündfunk, die Hörer und Leser auf diese Weise gegen Menschen mit einem nicht-feministischen Zugang zu Themen wie häuslicher Gewalt aufzuhetzen versuchen.) Fontes berichtet weiter, wie Feministinnen, trunken von dem Glauben, Kämpfer des Guten gegen die Mächte des Bösen zu sein, in Wahrheit Gewaltopfer verhöhnen und unsichtbar zu machen trachten:

Gender-Feministinnen sind eine enorme Hürde, wenn es um Gespräche über die Bedürfnisse männlicher Opfer geht. Vor einigen Jahren wurde auf einer staatlich finanzierten Konferenz in Kalifornien zum Thema häusliche Gewalt ein Plakat zur misslichen Lage der männlichen Opfer aufgehängt. Als der Leiter dieses Projekts nach einem kurzen Augenblick der Abwesenheit wieder zurückkehrte, war das ganze Plakat mit unzähligen feministischen Stickern verunstaltet.


Zur problematischen Lage speziell in den Frauenhäusern, die ja schon deren Wegbereiterin Erin Pizzey problematisierte, führt Fontes weiter aus:

Zum Glück teilen nicht alle Mitarbeiter von Schutzeinrichtungen für Frauen diese beschränkte gender-feministische Sicht. Viele Mitarbeiter haben mir anvertraut, dass sie Angst hätten, sich gegen das feministische Modell zu stellen oder das gemeinsame Boot durch Widerspruch und eigene Ansichten ins Wanken zu bringen. Ein weiblicher Betreuer sagte, sie stimme mir und den Forschungsergebnissen jederzeit zu, sie würde jedoch von ihren weiblichen Kollegen ausgegrenzt und geschnitten werden, wenn sie sich öffentlich gegen deren Voreingenommenheit stellte. Ich habe Betreuer in Schutzhäusern kennengelernt, die ihre Arbeit aufgegeben haben, weil sie die Auswirkungen der Gender-Politik nicht mehr ertragen konnten. Ich bin mit einem weiblichen Opfer häuslicher Gewalt befreundet, das Mitte der 1970er Jahre in Kalifornien ein großes und sehr bekanntes Schutzhaus gegen häusliche Gewalt gegründet hat. Sie berichtete, dass sie das Zentrum etwa zwei Jahre nach der Eröffnung verlassen musste, weil radikale Feministen in den Aufsichtsrat ernannt wurden und ihren die gesamte Familie einbeziehenden Behandlungsansatz durch ein gender-feministisches Modell ersetzten.


Das letzte Kapitel des Forschungsbandes, "Häusliche Gewalt: Neue Visionen, neue Lösungen", das gemeinsam von einer Gruppe von Opfervertretern, von auf dem Gebiet der psychischen Störungen arbeitendem Gesundheitspersonal, der liberalen, männerfreundlichen Feministin und Journalistin Cathy Young sowie einem Leiter von Täterinterventionen verfasst wurde, bietet eine kritische Zusammenfassung der ungleichen Behandlung der Geschlechter bei Verhaftungen, beim Einsatz von einstweiligen Verfügungen und bei gerichtlich angeordneten Interventionen. Hier legen die Autoren eine dringend gebotene, der Realität angemessene Auswahl an Empfehlungen zu künftiger Forschung und Anti-Gewalt-Arbeit vor, um das sogenannte "Mittelalter" der Interventionen zu verlassen und ins "wissenschaftliche Zeitalter" vorzudringen.

Die vielfältigen Gründen, weshalb das "Mittelalter" immer noch nicht vom "wissenschaftlichen Zeitalter" abgelöst worden ist, wurden im Verlauf dieser Rezension bereits angerissen:

* An vorderster Front steht die erwähnte Combo von "Inquisitoren" (um im Bild zu bleiben), die mit der Hilfe von politischen Institutionen wie der Heinrich-Böll- und der Friedrich-Ebert-Stiftung so gegen die "Ketzer" schreiben, als ob sie diese am liebsten auf dem Scheiterhaufen sehen würden. Nachdem letzeres nicht in der Macht dieser Verteidiger des feministischen Glaubens steht, weichen sie auf soziale Stigmatisierung aus. In den USA tut sich hier der Männer hassende Demagoge Michael Kimmel hervor – auch in einem Sachtext wie diesem kommt man um solche Bezeichnungen nicht herum, da sie schlicht die angemessensten sind – der etwa in seinem aktuellen Buch Angry White Men ein ganzes Kapitel darauf verwendet, dem Leser vorzumachen, sämtliche nicht-feministischen Forschungserkenntnisse häuslicher Gewalt seien nichts weiter als Kopfgeburten durchgeknallter, rechtsextremer Männerrechtler und Verlierer, woraufhin er zum Stargast des profeministischen Bundesforums Männer avancierte. Hier findet von den Genannten nicht nur massive verbale Gewalt gegen seriöse Forscher und Bürgerrechtler statt; viele Mitglieder und Mitläufer dieser Fraktion übersehen in ihrem Eifer zudem, wie sehr ihre Propaganda dazu beiträgt, dass zigtausend Opfer von körperlicher Gewalt noch immer nicht die Hilfe zukommt, die sie dringend benötigen.

* Unterstützt wird diese Fraktion indes von der deutschen Wikipedia, wo nicht nur Einträge zur häuslichen Gewalt feministisch bearbeitet werden, sondern das feministische Lager vor allem Menschen, die auf die tatsächliche Forschungslage hinweisen, ganz im Sinne Kimmels als rechtsradikale Scharlatane darstellt, die emotional aus dem Tritt geraten sind und daher ein wenig den Verstand verloren haben (siehe etwa die Wikipedia-Einträge zur Männerrechtsbewegung, dem Verein MANNdat oder auch mir selbst). Diese Denunziation durch Wikipedianer wie "Fiona B.", "SanFran Farmer" und so weiter – immer zum Schutz der feministischen Ideologie und zum Lasten von Gewaltopfern – erhält von Wikimedia Deutschland Rückendeckung.

* Als besonders problematisch erweist sich aber auch, dass länderübergreifende Institutionen wie die Weltgesundheitsorganisation (WHO) und die EU von der feministischen Sicht geprägte Untersuchungen herausgeben, die dann zu grotesken Ergebnissen wie Jede dritte Frau wird Opfer von Gewalt durch ihren Partner führen. Diese Pseudo-Erkenntnisse verbreiten daraufhin Medien wie hier Spiegel-Online wegen des Renommees etwa der WHO, des Skandalwerts solcher Schlagzeilen und der Selbsttäuschung, man trage durch solche Artikel zu einer besseren Welt bei, völlig unkritisch: Die naheliegende Frage, warum ausschließlich Gewalt gegen eines der beiden Geschlechter untersucht wurde, wird von Journalisten nicht gestellt; kritische Gegenrecherche ist in den "Qualitätsmedien" mittlerweile völlig utopisch geworden.

* Eine tragfähige Übersicht feministischer Taktiken, um die Forschung zu häuslicher Gewalt zu korrumpieren, hat die männerpolitische Website "A Voice for Men" erstellt. In Deutschland gehörten hierzu Attacken, denen der Antidiskriminierungsforscher Peter Döge durch einige Frauennetzwerke ausgesetzt war, nachdem er in einer Studie über die Häufigkeit männlicher Opfer und weiblicher Täter berichtet hatte.

Dass ein nicht-sexistisches Herangehen an häusliche Gewalt den Stand der wissenschaftlichen Forschung an seiner Seite hat, wird also nicht ausreichen, um den gegenwärtigen Sexismus aufzubrechen. Das wird nur durch politische Unterstützung und zivilbürgerliches Engagement einer wachsenden Männerrechtsbewegung möglich sein.

In den USA immerhin wird das in dieser Rezension vorgestellte Buch bereits begeistert aufgenommen, wie man den Zitaten auf seinem Backcover entnehmen kann. "Lesen Sie dieses Buch!" empfiehlt es etwa Jan Brown, Gründer und Leiter der Domestic Abuse Help Line for Men and Women, und legt es dem Gesetzgeber sowie Exekutivbeamten ebenso ans Herz wie allen Studenten, die in dem behandelten Bereich arbeiten wollen. Denn wie Professor Murray Straus im dritten Kapitel des Bandes so treffend sagt: "Es ist an der Zeit, dass sich das Bemühen darauf richtet, jegliche Gewalt zwischen Lebenspartnern zu beenden, nicht nur Gewalt gegen Frauen."

Samstag, November 22, 2014

Masturbierender Teenager wegen Eigenvergewaltigung festgenommen

Die Rape Culture hat ein neues Opfer gefunden – oder einen Täter, wie man's nimmt:

A Phoenix boy is behind bars tonight without bail after his mother called 9-1-1 after she found her son in his room, watching porn and masturbating. Phoenix Police were quick to respond, arresting 15-year-old Paul Horner, who attends North Valley High School in Phoenix, Arizona. Now the teenager is being charged by prosecutors under a new controversial Arizona state law called ‘Self-Rape’, which would carry a minimum of 3 years in prison with a maximum of 15 years behind bars depending on that individuals past criminal history.


Hier geht es weiter. Bis zu einer Meldung wie dieser war es wohl nur eine Frage der Zeit.

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Hillary Clinton will Bärte verbieten: "Sexistisch, gehören nicht in das Jahr 2014"

Eine aktuelle Meldung sorgt in den USA derzeit für einiges Aufsehen:

Secretary of State Hillary Clinton, the stalwart, political aficionado who has time and time again been presaged to become president in 2016, has made a puzzling and very controversial statement - a statement that makes her steadfast, feminist stance unequivocal - early this morning she announced that she will ban beards when (or if) she becomes president:

"Beards have no place in modern, tolerant America. We live in a culture where the masculine is always regarded as being superior to the feminine, beards are thus a prominent symbol of patriarchal oppression. Growing a beard is an action of hatred and misogyny, that will not be tolerated in my America", says the former senator in a passionate speech.

She continues to outline the punishments that ornating your face with a beard will result in.

“Having a beard after the law is implemented will result in at least 6 months in prison and a myriad of fines. It is my hope and my dream that I will be able to walk the streets of New York city, and everywhere else for that matter, and not see a single beard-festooned face. Facial hair represents an outdated, sexist worldview and the sooner we get rid of it, the sooner we can embrace a warm and tolerant, equal society.”

Clinton confirmed that she will propose this law to her good friend and president, Barack Obama, and if Obama doesn’t enforce it, she hopes she will get the chance to one day. The Secretary of State ended her speech with a command to vote for her, so that she can ban the facial bristles.


Hier geht es weiter.

Ich frage mich wirklich, wie die Satiriker immer auf solche Ideen kommen ...

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Neunjährige Jungen erklären, was sie an ihrem Geschlecht hassen

Die Huffington Post berichtet.

"Gebildete kleine Tierchen": taz-Autorin von Oberschülern frustriert

Margarete Stokowski will Oberstufenschülern im Philosophieunterricht die Gender-Ideologie einbläuen und stößt überall nur auf Bockigkeit und Widerworte. Ein Aufschrei.

Polnische Stadt lehnt Winnie Puuh wegen unklarer Gender-Zuordnung ab

Puuh der Bär stößt in Polen auf unerwartete Gegnerschaft:

Officials in a Polish town have opposed a proposition to name a playground after Winnie-the-Pooh due to the bear's unclear gender and immodest clothing.

The matter was debated in a closed-door meeting weeks ago in the central Polish town of Tuszyn, but didn't get much media attention in Poland until recent days.

Voice recordings of the meeting were leaked to the media in which officials complained that Pooh Bear is immodestly dressed and also lacks a clear gender. One called the bear a "hermaphrodite".


Gut, das hat mich schon bei Donald Duck immer gestört, dass der Kerl quer durch Entenhausen marschiert und auch immer wieder Frauen anspricht, ohne Hosen anzuhaben. Aber da, wo es mal angebracht wäre, bleiben die feministischen Proteste natürlich aus ...

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Amerikanische Astronomische Gesellschaft entschuldigt sich ausdrücklich für Matt Taylors T-Shirt

The past few days have seen extensive international discussion of an incident (known online as #shirtstorm or #shirtgate) in which a participant in a European Space Agency media conference wore a shirt with sexualized images of gun-toting women and made an unfortunate remark comparing the featured spacecraft to a woman. Viewers responded critically to these inappropriate statements, especially jarring in such a highly visible setting (one in which very few women appeared), and the scientist apologized sincerely. But in the meantime, unacceptable abuse has been directed toward the critics, from criticism of "over-active feminism" to personal insults and more dire threats.

We wish to express our support for members of the community who rightly brought this issue to the fore, and we condemn the unreasonable attacks they experienced as a result, which caused deep distress in our community. We do appreciate the scientist’s sincere and unqualified apology.

The AAS has a clear anti-harassment policy, which prohibits "verbal comments or physical actions of a sexual nature" and "a display of sexually suggestive objects or pictures." Had the offending images appeared and comments been made under the auspices of the AAS, they would be in clear violation of our policy.

We also note the important sentiments that preface the policy:

As a professional society, the AAS must provide an environment that encourages the free expression and exchange of scientific ideas. In pursuit of that environment, the AAS is committed to the philosophy of equality of opportunity and treatment for all members, regardless of gender, gender identity or expression, race, color, national or ethnic origin, religion or religious belief, age, marital status, sexual orientation, disabilities, veteran status, or any other reason not related to scientific merit. All functions of the Society must be conducted in a professional atmosphere in which all participants are treated with courtesy and respect …

The AAS Council reaffirms the importance of the Society’s anti-harassment policy to our mission to enhance and share humanity’s scientific understanding of the universe. Only when all astronomers feel welcome and supported in the profession can our discipline realize its full potential for excellence.


Hier findet man die Verlautbarung der American Astronomical Society im Original. Eine ähnliche Erklärung liegt auch von der britischen Royal Astronomical Society vor.

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Sexueller Missbrauch nur erfunden: US-Amerikaner kommt nach 19 Jahren aus dem Knast

A man who had been in prison for nearly two decades was released from custody Thursday, two years after his supposed victim recanted allegations that he molested her.

Jerry Lee Brock, 55, had been in prison since his conviction for first-degree molestation in 1995. In 2012, the alleged victim, Regina Rush, came forward to say she made the whole thing up, partly as a way to get more attention from her mother.


Hier geht es weiter.

Femen-Aktivistinnen wollen Geistlichen entführt haben (Video)

Jeden Morgen, wenn ich anfange, für mein Blog zu recherchieren, frage ich mich, mit was die feministische Fraktion wohl heute wieder aufwarten wird. Und immer wieder werden meine kühnsten Vermutungen übertroffen.

Auf der Facebookseite von Femen International ging gestern folgende Meldung, begleitet von einem Video, online:

FEMEN kidnaped a priest.

We took our first hostage to defend secularism against attacks of Vatican, the biggest religious mafia leaded by Pope.

We are ready to release the priest once our demands are satisfied. FEMEN wish is clear: cancellation of Pope's visit to EU Parliament 25th of November in Strasbourg.

We accuse Vatican together with it's leader Pope for criminal religious occupation of Europe and identify EU Parliament as an enemy of secularism and freedom after their invitation of Pope in Strasbourg.

We promise to treat the hostage well and provide him with everything that is necessary while he is in our hands/breasts. Unlike from religion, feminism is peaceful!

GOD IS NOT A MAGICIAN, POPE IS NOT A POLITICIAN!

NO POPE IN EU PARLIAMENT!


Eine echte Entführung? Oder buhlen die Medienhuren – mit der Vortäuschung einer Straftat – nur wieder um Aufmerksamkeit? Die männerpolitische Website A Voice for Men ist skeptisch.

Die bislang einzige Nachrichtenseite, die (auf englisch) über den Vorfall berichtet, ist diese.

MANNdat befragt Cem Özdemir & Co. zum Terror von Boko Haram: Warum interessieren Sie sich nur für die weiblichen Opfer?

Von Juni 2013 bis Juni 2014 ermordete die nigerianische Terrorgruppe Boko Haram männliche Schüler bei verschiedenen Anschlägen auf Bildungseinrichtungen in ihrem Land.

All diese Verbrechen hat der Deutsche Bundestag lediglich stillschweigend zur Kenntnis genommen. Erst als Boko Haram im April 2014 Schulmädchen entführte, kam es zu einer Aktuellen Stunde im Bundestag, die jedoch nicht alle Gewaltverbrechen von Boko Haram sondern in ihrem Titel lediglich die Entführung der Mädchen thematisierte.

Warum gab es erst eine Aktuelle Stunde im Deutschen Bundestag, als Mädchen Opfer der Verbrechen von Boko Haram wurden und nicht schon, als „lediglich“ Jungen den Verbrechen zum Opfer fielen? Und warum haben die Politiker selbst dann lediglich die Entführung der Mädchen in der Aktuellen Stunde konkret benannt, jedoch kein einziges der Verbrechen gegen Jungen? Von jeder Bundestagsfraktion haben wir je einen Abgeordneten ausgewählt, um uns seine unterschiedliche Reaktion auf weibliche und männliche jugendliche Gewaltopfer am Beispiel der Aktuellen Stunde zu der Entführung der Mädchen durch Boko Haram näher zu erklären.


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Grüne zwischen Pädophilie und Liberalismus

Die launigste Schlagzeile zum Verhältnis der Grünen zur Pädophilie fand man diese Woche auf der Titelseite der Jungen Freiheit: "Der Schoß ist fruchtbar noch". Nüchterner behandelt der Politikwissenschaftler Franz Walter das Dilemma der Öko-Partei.

Feminismus in Oxford und Cambridge: Das Recht auf freie Rede ist von gestern

Die britische Wochenzeitschrift "The Spectator" berichtet:

Have you met the Stepford students? They’re everywhere. On campuses across the land. Sitting stony-eyed in lecture halls or surreptitiously policing beer-fuelled banter in the uni bar. They look like students, dress like students, smell like students. But their student brains have been replaced by brains bereft of critical faculties and programmed to conform. To the untrained eye, they seem like your average book-devouring, ideas-discussing, H&M-adorned youth, but anyone who’s spent more than five minutes in their company will know that these students are far more interested in shutting debate down than opening it up.

I was attacked by a swarm of Stepford students this week. On Tuesday, I was supposed to take part in a debate about abortion at Christ Church, Oxford. I was invited by the Oxford Students for Life to put the pro-choice argument against the journalist Timothy Stanley, who is pro-life. But apparently it is forbidden for men to talk about abortion. A mob of furious feministic Oxford students, all robotically uttering the same stuff about feeling offended, set up a Facebook page littered with expletives and demands for the debate to be called off. They said it was outrageous that two human beings ‘who do not have uteruses’ should get to hold forth on abortion — identity politics at its most basely biological — and claimed the debate would threaten the ‘mental safety’ of Oxford students. Three hundred promised to turn up to the debate with ‘instruments’ — heaven knows what — that would allow them to disrupt proceedings.

Incredibly, Christ Church capitulated, the college’s censors living up to the modern meaning of their name by announcing that they would refuse to host the debate on the basis that it now raised ‘security and welfare issues’. So at one of the highest seats of learning on Earth, the democratic principle of free and open debate, of allowing differing opinions to slog it out in full view of discerning citizens, has been violated, and students have been rebranded as fragile creatures, overgrown children who need to be guarded against any idea that might prick their souls or challenge their prejudices. One of the censorious students actually boasted about her role in shutting down the debate, wearing her intolerance like a badge of honour in an Independent article in which she argued that, ‘The idea that in a free society absolutely everything should be open to debate has a detrimental effect on marginalised groups.’

This isn’t the first time I’ve encountered the Stepford students. Last month, at Britain’s other famously prestigious university, Cambridge, I was circled by Stepfords after taking part in a debate on faith schools. It wasn’t my defence of parents’ rights to send their children to religious schools they wanted to harangue me for — much as they loathed that liberal position — it was my suggestion, made in this magazine and elsewhere, that ‘lad culture’ doesn’t turn men into rapists. Their mechanical minds seemed incapable of computing that someone would say such a thing.

Their eyes glazed with moral certainty, they explained to me at length that culture warps minds and shapes behaviour and that is why it is right for students to strive to keep such wicked, misogynistic stuff as the Sun newspaper and sexist pop music off campus. ‘We have the right to feel comfortable,’ they all said, like a mantra. One — a bloke — said that the compulsory sexual consent classes recently introduced for freshers at Cambridge, to teach what is and what isn’t rape, were a great idea because they might weed out ‘pre-rapists’: men who haven’t raped anyone but might. The others nodded. I couldn’t believe what I was hearing. Pre-rapists! Had any of them read Philip K. Dick’s dystopian novella about a wicked world that hunts down and punishes pre-criminals, I asked? None had.

When I told them that at the fag-end of the last millennium I had spent my student days arguing against the very ideas they were now spouting — against the claim that gangsta rap turned black men into murderers or that Tarantino flicks made teens go wild and criminal — not so much as a flicker of reflection crossed their faces. ‘Back then, the people who were making those censorious, misanthropic arguments about culture determining behaviour weren’t youngsters like you,’ I said. ‘They were older, more conservative people, with blue rinses.’ A moment’s silence. Then one of the Stepfords piped up. ‘Maybe those people were right,’ he said. My mind filled with a vision of Mary Whitehouse cackling to herself in some corner of the cosmos.

If your go-to image of a student is someone who’s free-spirited and open-minded, who loves having a pop at orthodoxies, then you urgently need to update your mind’s picture bank. Students are now pretty much the opposite of that. It’s hard to think of any other section of society that has undergone as epic a transformation as students have. From freewheelin’ to ban-happy, from askers of awkward questions to suppressors of offensive speech, in the space of a generation.


Hier geht es weiter mit dem Artikel von Brendan O'Neill.

Auch der libertäre Journalist Andrew Sullivan kommentiert diese Entwicklung.

Janet Bloomfield: "Sechs Wege, mit denen der Feminismus Frauen beleidigt und herabsetzt, während er behauptet, sie zu schützen"

I’ve been a bit vocal lately on how feminism negatively affects men and fathers and encourages them to behave in ways that ultimately undermine themselves, women and relationships. In the interest of fairness and equality, today I would like to point out how feminism insults and demeans women.


Hier geht es weiter.

Karen McFly: Was #Shirtgate über männliches Begehren und männliche Macht aussagt

Nein, Genderama wird vermutlich nicht für den Rest des Jahres täglich einen Shirtgate-Beitrag verlinken, aber die Sache ist immer noch ein Thema und führt immer noch zu gelungenen Analysen.

Nachklapp zum Internationalen Tag des Mannes

Noch einige letzte Artikel zum Weltmännertag: In Südafrika versammelten sich mehrere hundert Männer, um ihre Anliegen zur Sprache zu bringen, die britische Hilfsorganisation Amen veröffentlichte eine Studie, die einen Anstieg von häuslicher Gewalt gegen Männer verzeichnete, und in Indien fanden Protestaktionen verschiedener Männerrechtsgruppen statt. In Trinidad und Tobago schließlich weist, ähnlich wie in Saint Lucia, die Regierung auf die Anliegen hin, die mit diesem Tag verbunden sind.

Freitag, November 21, 2014

Lizzie Crocker: "Der Feminismus ist zu weit gegangen"

Je totalitärer sich der Feminismus aufführt, desto lauter wird der Widerstand auch in der linken Community: so aktuell auf der Website The Daily Beast.

Unwort des Jahres 2014 vorgeschlagen (Video)

Eine junge Frau reicht ihren Vorschlag ein.

Führende britische Feministin: "Der Feminismus droht, vergiftend zu werden"

Julie Bindel ist eine der einflussreichsten Feministinnen Großbritanniens. Und selbst sie sieht in dieser Ideologie eine immer schädlichere Unkultur entstehen:

Feminism, a great social movement, is in danger of becoming toxic and repressive. (...) The current climate of McCarthyism within some segments of feminism and the left is so ingrained and toxic that there are active attempts to outlaw some views because they cause offence. Petitions against individuals appear to be a recent substitute for political action towards the root causes of misogyny and other social ills. Petitions have taken over politics.

(...) Last year more than 20 student unions in the UK banned Robin Thicke’s song Blurred Lines, which was widely thought to glamorise rape, forbidding the playing of the song at functions within union spaces. But when the Islamic Education and Research Academy hosted an event on University College London premises at which seating was segregated by gender, a National Union of Students delegate at King’s College London said that "gender segregation should be respected, if not tolerated, in institutions of higher education".

Identity politics and the emergence of feminist preciousness – the tendency towards putting trigger warnings on everything and wrapping each other in cotton wool – has translated into a disproportionate focus on individuals who offend, rather than the culture that allows them to do so. That lyrics could be a more legitimate feminist target than universities that support gender apartheid is depressing.


Männerrechtler problematisieren die in Bindels Artikel genannten Aspekte seit Jahren. Die Reaktionen: "antiemanzipatorisch", "frauenfeindlich", "polemisch", "Breivik". Inzwischen fangen die ersten Feministinnen an, sich vor dem wachsenden Totalitarismus ihrer eigenen Bewegung zu gruseln.

"Die Welt": Ralf Bönt kritisiert den Sexismus der "Antisexisten"

Der moderne Mensch hat sich erschöpfend mit der Lage der Frau befasst. Jetzt ist auch mal genug: Die ganze Aufmerksamkeit sollte dem Mann gelten. Er ist der Verlierer des Patriarchats.


Das befindet der linke Männerrechtler Ralf Bönt und führt dazu aus:

Statt Antisexismus oder eine maßstabsgetreue Debatte um ihn erleben wir derzeit Rosinenpickerei im Gewande des Patriarchats, denn Quoten sind nicht liberal, sondern patriarchal. Eine Stufe weiter ging Lann Hornscheidt, Professorin für Gender an der Humboldt Universität. Sie möchte gerne einen unaussprechbaren Titel tragen, nämlich Profx.. Darauf erlebte sie einen Alptraum an Reaktionen, den man niemandem wünscht. Aber ganz ehrlich: Es ist auch ein Thema, von dem jeder, der einmal mit einem streitbaren Thema in der Öffentlichkeit war, ein Lied singen kann. Drohbriefe gehen zu weit und sind Sache der Polizei. Bislang waren meist Kritiker des Feminismus betroffen: Esther Vilar ging ins Ausland, Gerhard Amendt brauchte Personenschutz.


Hier findet man den vollständigen Artikel.

"Die ARD will wie die Süddeutsche zur 'gelenkten Öffentlichkeit' übergehen"

Den Medien werden Leserkommentare lästig, sie wollen aus Angst vor der Öffentlichkeit wieder zurück ins Vor-Internetzeitalter


Florian Rötzer problematisiert auf Telepolis den in Journalistenkreisen ungebrochen starken Wunsch nach der Einheitsmeinung.

"Willkommen im Gaga-Land": Lucas Schoppes Monatsrückblick

In seinem Monatsrückblick für den Oktober beschäftigt sich Lucas Schoppe mit dem Irrsinn der Debatte um das rassistische Hollaback-Video über angeblich ständige sexuelle Belästigung in einer Straße von Harlem:

Ob nun bewusst beabsichtigt oder nicht: Der Film konstruiert eine Ordnung von Menschen erster und zweiter Klasse. Eine Belästigung ist es hier dann schon, wenn Menschen zweiter Klasse es überhaupt wagen, einen Menschen der ersten Klasse auch nur zu grüßen.


Im Anschluss daran erörtert Schoppe, wie diese Ideologie gerade in deutsche Universitäten hineinsuppt, und er hinterfragt den Feminismus von Anne Wizorek und Co. als reine Pose:

Statt (...) darauf zu bauen, dass gemeinsame, von einer großen Mehrheit akzeptierte und verteidigte Grenzen einen Schutz vor Gewalt darstellen, verwischen die Inszenierungen um Sex und Sexismus diese Grenzen gezielt und systematisch. Die Möglichkeit, beliebig alle Männer als übergriffig und potenziell gewalttätig darzustellen, ist hier allemal wichtiger als ein breiter gemeinsamer Konsens gegen Gewalt. Es wäre interessant, einmal zu erfahren, welche Ziele eigentlich mit solchen Inszenierungen verbunden sind. Um den Schutz von Menschen vor Gewalt und Sexismus geht es dabei jedenfalls nicht.

"Eine neue Ära männlicher Schuld"

Robert Tracinski nennt drei Lektionen, die wir aus dem Shirtgate gelernt haben.

Ayaan Hirsi Ali: "Der Feminismus beschäftigt sich nur noch mit trivialem Scheißdreck"

Die bekannte Islamkritikerin Ayaan Hirsi Ali befand in einer Rede, die sie vor wenigen Tagen hielt, dass der Feminismus unserer Tage seine Machtposition für unwichtigen Nonsens statt für wichtige Auseinandersetzungen nutze:

"What we are now doing with the victory, and I agree with you if you condemn that and I condemn whole-heartedly the trivial bullshit it is to go after a man who makes a scientific breakthrough and all that we as women — organized women — do is to fret about his shirt?" Hirsi Ali said, referring to the controversy generated by the shirt featuring cartoons of scantily-clad women worn by the scientist who helped land a robot on a comet. "We must reclaim and retake feminism from our fellow idiotic women."

But, Hirsi Ali said, we should not throw away feminism, because that would be like throwing away the civil rights movement. Instead, feminism needs to fight the real war on women: Radical Islam and other parts of the world where women don’t even have the right to an education or to leave their home without a male guardian.


Der Washington Examiner berichtet.

ELLE – Die Feminismus-Ausgabe

Hadmut Danisch übt Ideologiekritik anhand der wundersamen Welt der Frauenmagazine.

US-Demokraten: "Es ist lebenswichtig, dass der nächste Präsident der USA eine Frau wird"

Eine Senatorin will mit dem Feminismus-Ticket an die Spitze.

Donnerstag, November 20, 2014

Schweiz: Gleichberechtigung in Aussicht gestellt – Feministinnen außer sich vor Empörung

Die Schweizer Zeitung 20 Minuten berichtet.

Janet Bloomfield: "Neun Gründe, warum Sie ganz bestimmt keinen Feministen als Vater Ihrer Kinder wollen"

Eine hübsche Zusammenstellung.

Tübingen: Mädchen-Bande prügelt wehrloses Opfer zu Boden

Im Jahr 2001 habe ich in meinem Buch "Sind Frauen bessere Menschen?" über die zunehmende Brutalität von Girl-Gangs geschrieben. Dreizehn Jahre später ist die Bild über einen aktuellen Vorfall schockiert.

Kann die Wissenschaft ein grelles T-Shirt überleben?

Viele von euch langweilt das Thema "shirtgate" inzwischen möglicherweise zu Tode – aber stellt euch erst mal vor, wie sich die Feministinnen fühlen müssen, an denen ihre Überempfindlichkeit und ihre komplett verrutschten Maßstäbe derzeit kleben wie Scheiße am Schuh. Immer wieder tauchen neue Leute auf, die das "shirtgate" kommentieren möchten. Einer der aktuellsten Beiträge beginnt so:

When Giovanni da Verrazzano returned from his famous 16th-century voyage exploring North America, the king of France rebuked him for lack of gender inclusivity aboard La Dauphine.

When William Clark and Meriwether Lewis made it to the Pacific Ocean and back, President Thomas Jefferson quizzed them about any microaggressions they might have committed against their Indian interpreter Sacagawea during the arduous trip.

When Neil Armstrong walked on the moon and said his memorable line about "one small step for a man," President Richard Nixon called to register his regret that Armstrong had strongly implied that only men could walk on the moon.

None of this actually happened, of course, but only because all of these epic human achievements occurred before the advent of Twitter and the modern feminist perpetual-outrage machine. Otherwise, Verrazzano would have been browbeaten and forced into ritual apologies long before any of the natives got a chance to eat him.


Hier geht es weiter.

Was eine Amerikanerin in Deutschland zur Belästigung auf der Straße zu sagen hat

Die Schar der Frauen, die den Feminismus kritisieren, wächst weiter:

That is one excellent article by Janet Bloomfield on the sexist and racist hollaback video! Contains basically everything that I have wanted to say for the past few weeks but didn’t find time to. She even includes her experience of visiting Germany :) where she very aptly observed that no one talks to anyone here. That’s what Germans go to the US for. Not seriously, but during my studies of English and American Literature and Culture I shared one experience with my fellow students and even lecturers: coming back from the US where people are soooooo friendly and having a culture shock because in Germany people on the streets pretend that other people do not exist. So, I found it very weird when the BBC was reporting on that Hollaback video, claiming that this is what women experience in major cities around the world. Absolute BS!


Hier findet man den vollständigen Text von Karen McFly.

Vielleicht sind der radikale Feminismus und kontrollneurotische Parteien wie die Grünen in Deutschland deshalb so stark, weil es in unserem Land besonders beliebt ist, einen Stock im Arsch zu haben und den Alltag so ernst zu nehmen wie nur irgend möglich. Maskulisten, die glauben, man könnte die Hysterie über angeblich überall lauernde Belästigung durch andere Menschen auch mal ein paar Töne herunterschrauben? Brandgefährlich! Pick-up-Artists, die einfach so fremde Frauen auf offener Straße ansprechen? Immense Bedrohung! Wir Deutschen haben einmal im Jahr unseren Karneval, wo wir uns volllaufen lassen, um unsere sozialen Konditionierungen zu überwinden; das muss reichen.

Karen Duve: "Die Literatin als Hasenhirn"

Aus der Perspektive eines linken Männerrechtlers hat der Blogger "djadmoros" das aktuelle Buch der Schriftstellerin Karen Duve rezensiert. Sein Fazit: "Im Zentrum dieses Schwarzen Lochs befindet sich eine auf das Niveau von Rassenlehre geschrumpfte Erklärung für alle Übel dieser Welt: die Biologie des Mannes."

Die vollständige Rezension findet man hier.

Irreführende Statistiken: Warum die Frauenquote Chancenungleichheit etabliert

Für jede These gibt es eine Statistik, die sie belegt. Falsch. Man muss sich nur mit einigen einfachen statistischen Gesetzmäßigkeiten vertraut machen, schon ist so mancher Schlagzeile die Grundlage entzogen. Ein Börsencrash-Szenario, die Armutsstatistik und die Diskussion um die Frauenquote zeigen dies.


Hier findet man den vollständigen Artikel von Dr. Thomas Petersen, Projektleiter beim Institut für Demoskopie Allensbach.

Auch Tagesschau will Kommentarmöglichkeit einschränken

Die NDR-Journalistin Bettina Less sieht den Leser als Tier.

Journalistin verwirrt: Können Frauen sexistisch sein?

Jennifer Wilton kommentiert den neuesten Einfall der Medien, Sexismus zu thematisieren.

Passend dazu: Sind weibliche Geschäftsführer auch sexistisch?

Cathy Young bezieht Stellung zum Shirtgate

Taylor’s shirt may not have been in great taste. But the outcry against it is the latest, most blatant example of feminism turning into its own caricature: a Sisterhood of the Perpetually Aggrieved, far more interested in shaming and bashing men for petty offenses than in celebrating female achievement.


Hier findet man den vollständigen Artikel.

Mittwoch, November 19, 2014

USA: Weitere Uni fragt Sexualleben ihrer Studenten ab

Florida Atlantic University is requiring its students to let the university know how many times they’ve had sex in the past month and with how many partners.

(...) "How many times have you had sex (including oral) in the last three months," the survey asks, according to WPTV. "With how many different people have you had sex (including oral) in the last three months?"

Students were required to answer these questions or they could not register for classes.

(...) "Federal law now requires that we offer the sexual assault awareness and prevention training, and we require that all new students take the training and recommended [sic] by the Department of Education," Glanzer said in an email to Campus Reform.


Hier findet man den vollständigen Artikel.

Kristina Schröder kämpft noch immer gegen die Frauenquote

Spiegel-Online berichtet über den Stand der Dinge.

Huffington Post: Warum wir die Rechte von Männern stärken müssen

Auch Monika Ebeling äußert sich zum Weltmännertag.

Schoppe: "Eine offen kranke Haltung wird zum politischen Programm aufgeblasen"

Lucas Schoppe analysiert die Parole "Ich bade in Männertränen" der einflussreichen Feministin Jessica Valenti (eine Parole auf die, wie der zweite Link zeigt, andere Feministinnen mit spontaner Begeisterung reagieren).

Wirtschaftswoche: "Der Mann hatte von Anfang an keine Chance"

Prädikatsexamen, beste Zeugnisse, knapp zehn Jahre Personalverantwortung in verschiedenen Unternehmen, aufgestiegen bis zur zweiten Managementebene, darunter drei Jahre in Peking verantwortlich fürs Asien-Geschäft, MBA: Jürgen Grüttner hatte jahrelang zielgerichtet darauf hingearbeitet, es bis ganz nach oben zu schaffen.

Als ein Konzern einen neuen Personalchef suchte, schien er kurz vor dem Ziel: Die Stelle passte perfekt zu dem 52-Jährigen, aus Sicht des vom Unternehmen beauftragten Headhunters war Grüttner der am besten qualifizierte Kandidat. Das Problem: Das Unternehmen wollte ihn nur der Form halber kennenlernen. Der Grund: Unter den drei Kandidaten der letzten Runde waren neben ihm auch zwei Frauen mit beachtlichen, wenn auch nicht besseren Lebensläufen.

"Der Mann hatte von Anfang an keine Chance", erinnert sich der mit der Kandidatensuche beauftragte Partner einer großen deutschen Personalberatung – der seinen wahren Namen genauso wenig preisgeben möchte wie Grüttner. Zu groß ist die Angst vor Repressalien. "Um eine Chance auf den Posten zu haben, hätte ich ihm eigentlich nur einen Rat geben können: eine Geschlechtsumwandlung."

Was auf den ersten Blick wie ein billiger Witz wirkt, entwickelt sich seit einigen Jahren für immer mehr hoch qualifizierte Männer zur bitteren Realität: Weil die Unternehmen eine gesetzliche Frauenquote fürchten wie der Teufel das Weihwasser, üben sie sich panikartig in vorauseilendem Gehorsam.


Hier geht es weiter mit dem Artikel von Manfred Engeser.

Die Welt feiert den Männertag

Weiter geht es mit Beiträgen aus Russland, den Niederlanden, der Ukraine und von der Regierung Saint Lucias.

Ich stelle mir gerade vor, die deutsche Regierung würde ein ähnliches Statement zum Männertag herausgeben wie die Regierung von St. Lucia. Aber dafür sind wir natürlich viel zu sehr Patriarchat. Hierzulande feiert man den Männertag eher so.

Aber selbst unter deutschen Journalisten gibt es die ersten Rebellen. Und die schreiben dann Artikel wie diesen.

Die Welt: "Wie der Genderwahn deutsche Studenten tyrannisiert"

Bei allen Verdiensten um die Gleichberechtigung zwischen Frau und Mann produziert die Genderforschung an deutschen Universitäten auch viel doktrinären Blödsinn. Erfahrungsbericht eines Studenten.


Hier geht es weiter.

Indien: Immer mehr Männer beklagen Übergriffe durch ihre Partnerin

While the city police working in the Women’s Grievance Redressal Cell (WGRC) usually get cases of daughters-in-law approaching them, alleging torture and harassment for dowry by in-laws, in the last couple of years, the cell has been witnessing an increase in the number of men approaching them as well, complaining of harassment by their wives.

According to the statistics provided by the WGRC, in 2013, out of the 600 cases that the cell received, around 15 per cent were filed by men. This year, the number has already reached around 700 till October, out of which 200 cases were filed by men against their wives.

"With time, the nature of violence has changed and in the last 10 months, out of the total complaints received by the cell, around 30 per cent of them were from men," said said Inspector Pratibha Joshi, in-charge of WGR cell. She added, "They file applications claiming their wife is harassing and torturing them. In most of these cases, the women are suspicious of their husband’s activities, especially if he is found chatting on social networking sites, or by checking their call records. The husband fears that she may file a false case of domestic violence against him and so they approach us for counselling."


Hier geht es weiter.

Alles Gute zum Internationalen Tag des Mannes!

Artikel zum Internationalen Tag des Mannes gibt es von Glen Poole aus Großbritannien, Sophiah Muthoni aus Kenia, einem Autor mit dem Kürzel "fwire" aus Indien sowie Andreas Kraußer aus Deutschland.

Dienstag, November 18, 2014

Times of India: Herrschen auf der Welt wirklich die Männer?

She dresses like a man, she is cool. He dresses like a woman, he is gay! She follows her mother's instructions, she is a decent girl. He follows his mother's instructions, he is 'momma's boy'. She takes care of the home, she is a homemaker. He takes care of the home, he is just a lazy man! As the world celebrates International Men's Day on November 19, there are stereotypes men deal with too that are not as often remarked about.


Hier geht es weiter.

In Indien wird der Männertag übrigens ein wenig ernster genommen als hierzulande.

"Betrunkene Frau" entschuldigt sich für Fake-Video, das Männer diffamieren sollte

Die CTV-News berichten.

Wie Genderama berichtete, waren die Leitmedien reihenweise auf diese männerfeindliche Denunziation hereingefallen.

War dieses Bild für Twitter zuviel?

Twitter ist mittlerweile offenbar so fürsorglich, dass bestimmte Links von Anfang an entfernt werden.

Nur Genderama ist wieder gnadenlos.

Schweiz: Volksinitiative will alle kriminellen Männer ausweisen

Die Welt berichtet über eine Initiative, die eigentlich Rechte karikieren will – vermutlich unabsichtlich aber auch verdeutlicht, wie eng die Parallelen zwischen rechter und feministischer Propaganda sind:

Die Schweizer sollen darüber abstimmen dürfen, ob künftig kriminelle Männer des Landes verwiesen werden – egal, ob sie Ausländer oder Eidgenossen sind. (...) "Nicht Ausländer sind überdurchschnittlich kriminell, sondern Männer", erklärten sie. Bei Straftaten wie Mord oder Totschlag, Vergewaltigung oder Drogenhandel sollen Männer das Land für mindestens zehn Jahre verlassen müssen. (...) Auf ihrer Website verweist das Initiativkomitee auf die Schweizer Kriminalitätsstatistik, wonach nur ein Bruchteil der Tötungsdelikte und der schweren Gewalt- oder Sexualstraftaten von Frauen verübt werden.


Und genau diese Art zu argumentieren findet man sowohl bei radikalen Feministinnen (gegen Männer) als auch (gegen Zuwanderer) beim rechten Rand.

Obdachlosigkeit in München: "Irgendwann muss ich da raus"

Sein Weg führte ihn fast direkt in den Wald. Beim Wohnungsamt hatten sie ihm zuvor wenig Hoffnung gemacht, "sie haben gesagt, dass 12 000 Leute vor mir auf der Liste stehen, darunter Frauen und Kinder und Kranke". Die kämen natürlich zuerst dran, da hat der 77-Jährige vollstes Verständnis.


Die Süddeutsche Zeitung berichtet.

"Ich dachte, ich wäre eine Feministin – bevor ich einen Männerrechtler zu daten begann"

I didn’t know what a men’s rights activist was until I fell in love with one. He didn’t know I was a feminist until our First Big Argument. Every couple went through one, but I doubt any of them had one based on something as petty as ours.

My boyfriend is a cis white male of European descent. He is 6’7, barely fits through a doorframe, listens to indie music and enjoys video games more than puppies. I grew up in a third world country and am currently studying overseas, where I met him through a mutual. I am a feminist because in my country, patriarchy is rampant, child brides are aplenty, and street harassment is commonplace. My boyfriend is an MRA because after objectively comparing the issues of both genders in a first-world context, he finds that the male activists need more support in fighting for their issues.

When I saw him scrolling through Reddit’s infamous r/mensrights for the first time, he had to explain to me what an MRA was. He didn’t — and never has — labeled himself as an MRA (but I did). He is a self-proclaimed gender egalitarian, and believes in the equality of both sexes. He often reiterates that feminism is the best thing since sliced bread, but developing countries are in need of it much more than his own and female oppression is no longer something to be dealt with in many nations.

Before I met him, I was part of the Tumblr feminists. I was a hardcore, misogynist-hating feminist who swallows whatever text post pops up on my dashboard. I questioned nothing. A woman earned 77 cents to every dollar a man makes? How dare they! Women don’t have the rights to their own bodies? Those cishet males at it again! Women are being victim blamed? Motherfucking shitlords!

I believed everything I read because Tumblr feminists are the most passionate people out there. And trust me, it’s hard refuting a claim made when it’s in a funny text post on my dashboard. I thought everything there were cold-hard facts. (Fun fact: they’re not.) So many of the statistics used by feminists are either outdated, warped, or completely bazoink.


Hier geht es weiter mit dem Beitrag von Jasmine Subrata, der die Frage aufwirft: Kommt die Dauer-Agitation gegen Männerrechtler vielleicht spätestens dann zum Stillstand, wenn es so viele von uns gibt, dass zahllose Leute aus eigener Erfahrung merken, dass wir entgegen sämtlicher Propaganda nicht aus den Tiefen der Hölle entstiegen sind, sondern sehr berechtigte und wichtige Anliegen haben?

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Schweiz: Kampagne "16 Tage gegen Gewalt an Frauen" läuft an

Mal abgesehen von dem unverhohlenen Sexismus dieser Kampagne, an dem sich aber kaum einer stört, sind Passagen wie in diesem Artikel besonders bizarr:

Eine Onlineumfrage, die im Rahmen der Kampagne durchgeführt wurde, zeigt jedoch, dass Eifersucht "sehr weit verbreitet ist", wie die feministische Friedensorganisation cfd am Dienstag mitteilte. (...) Wie die Umfrage verdeutlichte, ist besonders unter den Jugendlichen und den jungen Erwachsenen die Vorstellung verbreitet, dem Partner oder der Partnerin "zu gehören".


Ich bin mir sicher, wenn wir solches romantische Gedöns erst mal abgeschafft haben, ist uns ein entscheidender Sieg im Kampf gegen häusliche Gewalt gelungen.

Lesermail (Naturkatastrophen)

Einer meiner Leser schreibt mir zu diesem Genderama-Beitrag zu Ruben Östlunds Film "Force Majeure":

Es macht auf mich nicht den Eindruck, dass Du den Film gesehen hast und nur von der (wie so oft bei Filmthemen hierzulande gruseligen) Rezeption in den Medien ausgehend argumentierst.

Ich sah den Film in Anwesenheit des Regisseurs im September auf dem Toronto-Film- Festival, und er ist meines Erachtens weitaus vielschichtiger, als es aus Deinem kurzen Beitrag oder eben der hiesigen Verhandlung in den Medien spricht. For starters: Er thematisiert zu gleichen Teilen die Reaktion der männlichen Hauptfigur auf die anscheinend gefährliche Situation wie eben auch die Erwartung der weiblichen Hauptfigur an ihn und hält sich auch eines Urteils zurück. Eigentlich geht es dem Film gerade um den "kulturellen Code", den er zu gleichen Teilen fest- und in Frage stellt. Die Tatsache, dass er dabei durchaus hin und wieder ausgesprochen komische Passagen einarbeitet, rechtfertigt für mich ganz sicher nicht, von "sich verächtlich machen" zu sprechen. Und das Ende, über das in weiten Teilen wieder mal gar nicht gesprochen wird, für mich aber crucial für ein Verstehen des Films ist, stellt vieles von dem, was in den 90 Minuten vorher erzählt wird, quasi auf den Kopf.

Es mag sein, dass die von dir angesprochene Lesart des Films durchaus eine mögliche ist, doch ich würde argumentieren, dass das, wie so oft, mindestens genausoviel mit einem selbst zu tun hat wie mit dem rezipierten Werk. Meine Lesart ist eben tatsächlich eine etwas andere. Der Film ist ohne Frage in der Lage zu einer Debatte über maskulistische Thesen und Themen anzuregen - auch wenn, wie gesagt, die hiesige veröffentlichte Rezeption das nicht sehen will. Their loss.

Ansonsten Grüsse und so und vielen Dank für Deine wichtige Arbeit.


Ich habe mich in meinem Blogbeitrag tatsächlich auf die Darstellung des Films in unseren Leitmedien (hier: "Heute journal" und Spiegel-Online) bezogen. Dass deren Berichterstattung oft hanebüchen ist, man sich aber oft fast zwangsläufig darauf beziehen muss, weil man als unbezahlter Blogger (im Gegensatz zum bezahlten Journalisten) nicht die Darstellung jedes Artikels mal eben gegenrecherchieren kann, ist natürlich immer wieder ein Problem bei diesem Job.

Mollie Hemingway: "Es ist Zeit, sich gegen feministische Tyrannen zu wehren"

Die Journalistin Mollie Hemingway blickt in einem aktuellen Artikel zurück auf das #shirtgate. Dabei geht sie auch auf die "Morddrohungen" ein, die die Publizistin Rose Eveleth erhalten haben soll, nachdem sie zu der Kampagne gegen Matt Taylor den Anstoß lieferte:

Shrill outrage site Jezebel claimed that Atlantic reporter Rose Eveleth, who started the “#shirtstorm,” had been subject to death threats. Their headline "Woman Gets Death Threats for Tweeting About Disliking A Dude’s Shirt" led to a story of a few people being mean to her and saying stuff like "jump off a cliff." As one Jezebel commenter noted, "they’re death threats in the same way that saying ‘go f— yourself’ is a rape threat."


Ich habe mich schon des öfteren gefragt, was eigentlich hinter diesen ominösen "Morddrohungen" steckt, die Feministinnen angeblich für jeden Furz erhalten haben sollen. Schön, dass das endlich mal geklärt wurde. Wenn ein Bloggerer oder Twitterer einen anderen mit Sprüchen wie "Ach, geh sterben" abkanzelt, zählt das aus feministischer Perspektive inzwischen offenbar als Morddrohung. Da scheinen es einige Leute verdammt nötig zu haben, so etwas zu konstruieren.

Insgesamt gelangt Mollie Hemingway nach ihrer Erörterung der feministischen Attacken auf Matt Taylor zu dem Fazit:

That’s it. Enough already. Enough. Enough. Enough. Whether we want to or not, we have to deal with our feminist bullying problem. (...) I know when bullies are picking on you, you might want to just get them to go away. You might think that cowering to their demands and offering a weepy testament of their superiority is a good way to go about this. You give them your lunch, they go away. You know the drill. And it may well be a good idea in the short-term. But if you care about how such acquiescing enables further bullying, you can’t do it. Time’s managing editor and Dr. Taylor made a mistake by apologizing. So has everyone else who has ever been forced to apologize for things that were either no big deal or not in any way wrong. What both should have done was tell people to grow up and gain some perspective. To stop obsessively whining about imagined slights and to cease being in a constant state of offense.

Medien feiern männerfeindlichen Kinofilm

Diverse Leitmedien bis hin zum "Heute Journal" feiern dieser Tage einen schwedischen Kinofilm, in dem Männer dafür verächtlich machen, dass sie bei Naturkatastrophen nicht bereit sind, ihr Leben für ihre Familie zu opfern. Typisch ist beispielsweise die Berichterstattung von Spiegel-Online:

Schreien könnte helfen, schlägt Mats seinem Kumpel Tomas vor. Ihm habe das mehr gebracht als zwei Jahre Therapie. Da sie gemeinsam auf einer einsamen, schneebedeckten Bergspitze stehen, nimmt Tomas den Vorschlag zögerlich an. Der erste Schrei gerät noch verhalten, der zweite schon lauter und drängender. Es nützt nichts: Tomas ist in diesem Skiurlaub die größte Blamage seines Lebens widerfahren. Als eine Lawine das Restaurant, in dem er mit seiner Frau und den zwei Kindern zu Mittag aß, zu erfassen drohte, warf er sich nicht schützend vor seine Familie: Er schnappte sich iPhone und Handschuhe und rannte weg.

Seitdem schauen ihn Frau und Kinder mit einer Mischung aus Bestürzung und Verachtung an. Um das wiedergutzumachen, braucht es wirklich mehr als Schreie.


Einen kulturellen Code, der von Frauen verlangt, ihr Leben für Männer zu opfern, gibt es selbstverständlich nicht – genausowenig wie eine Begründung, warum Männer an dem bestehenden Code festhalten sollten, nachdem sie ein halbes Jahrhundert lang zu Untermenschen erklärt worden waren.

USA: Mütter von Söhnen, die der Vergewaltigung bezichtigt wurden, begehren auf

"The phone call. The phone call," sighed Allison Strange. "There’s always that one call that you never expect to get."

On Sept. 6, 2011, the caller ID showed her son's cell phone, but the voice on the other end wasn't Josh. Her son had been arrested for rape.

Josh Strange avoided prosecution, but he did face the justice of Auburn University, where he was a sophomore. Under federal civil rights law, colleges and universities have to conduct their own investigations into sexual assault reports, separate from a criminal one. And after a 99-minute hearing, the discipline committee – chaired by a university librarian – reached its decision.

"Josh was as white as a piece of notebook paper, and just looked like he had been punched in the stomach," remembered Allison Strange, who was outside the hearing room. "I walked up and I looked, and Josh said, ‘Mom, I’m gone. They don’t want me here anymore. I can’t stay. They’ve expelled me.’"

In the aftermath, Allison and Josh Strange formed the group Families Advocating for Campus Equality that pushes for universities to get out of the business of adjudicating sexual assault cases. Allison Strange wants those cases to be left to the criminal justice system, and she says you only need to look at her son's case to understand why.


Hier geht es weiter mit dem Artikel auf Al-Jazeera.

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