Montag, September 01, 2014

Immer mehr Männer greifen sich in den Schritt (Video)

Männer, die sich in der Öffentlichkeit in den Schritt fassen, dürften dafür nur selten Anerkennung ernten. Nicht so die Männer, die Bilder von sich mit dieser Geste in sozialen Netzwerken posten. Ihnen geht es ja auch um einen guten Zweck.


Der Focus berichtet – und auch die Bild.

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Armin Peter: Wie man Gender-Ideologen den Wind aus den Segeln nimmt

Sie sind oft weiblich, meist eher humorlos und in der Regel kompromisslos von ihrer gerechten Sache überzeugt: Gender-Ideologen setzen sich gern über wissenschaftliche Tatsachen und biologische Fakten hinweg und posaunen die frohe Botschaft stattdessen mit missionarischem Eifer in die weite Welt hinaus. Mit Vernunft oder logischen Einwänden kommt man im Diskurs oft nicht weit und wird rasch als Chauvinist, Rassist oder schlicht reaktionäres Arschloch gebrandmarkt. Sie wissen schon – böse, weiße Männer.


Hier geht es launig weiter.

Indien: taz berichtet über Proteste von Männerrechtlern gegen Falschbeschuldigungen

Indiens Sexualstrafrecht sei diskriminierend und führe einige Männer zum Suizid, prangern Kritiker an. Immer mehr Frauen missbrauchen demnach die Justiz mit falschen Klagen. (...) Laut Statistiken indischer Männerrechtler bringen sich jedes Jahr mehr als 60.000 Ehemänner um, zweimal so viele wie bei Frauen. Auch der angeprangerte Missbrauch der Gesetze sei ein Grund. Sie fordern, die Gesetze geschlechtsneutral zu formulieren.


Was auf Genderama schon seit einiger Zeit Thema ist, wird inzwischen auch von der Berliner "taz" aufgegriffen. Bleibt nur eine Frage, liebe taz: Warum bekommt ihr es hin, über die Anliegen von Männerrechtlern am anderen Ende der Welt sachlich und neutral zu berichten, und über Männerrechtler in Deutschland nicht?

Erfurt: Gleichstellungsbeauftragte und Grüne sehen "dringende Notwendigkeit", männlichen Opfern häuslicher Gewalt stärker zu helfen

Gleichmaß e.V. berichtet heute Morgen aus Thüringen. Ich müsste den gesamten Artikel zitieren, um ihm gerecht zu werden, und empfehle daher eine vollständige Lektüre.

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Sonntag, August 31, 2014

Ist Feministinnen sexuelle Gewalt an Mädchen egal, wenn die Täter die richtige Hautfarbe haben?

Jochen Buchsteiner berichtet aus London für die Frankfurter Allgemeine:

Rotherham, eine mittelgroße Stadt im Norden Englands, erlangt traurige Berühmtheit als Hochburg des organisierten Kindesmissbrauchs. Laut eines Untersuchungsberichts wurden dort in den vergangenen 16 Jahren mindestens 1400 Minderjährige sexuell missbraucht. Obwohl Stadträte, Kommunalbeamte und Polizisten mehrfach darüber informiert wurden, dass örtliche Banden Mädchen systematisch schlagen, vergewaltigen und als Handelsware versklaven, blieben sie tatenlos. Ein Grund dafür, heißt es in dem Bericht, sei die Sorge gewesen, als rassistisch angesehen zu werden.

(...) Rotherham erlangte erstmals überregionale Aufmerksamkeit, als vor vier Jahren fünf Männer mit pakistanischen Wurzeln zu hohen Haftstrafen verurteilt wurden. (...) Berichte über die Zustände in Rotherham seien von den Behörden "unterdrückt oder ignoriert" worden, heißt es in dem Jay-Report. Einem Gutachter, der im Auftrag des Innenministeriums Informationen zusammentrug, sei im Jahr 2002 von ranghohen Polizeibeamten bedeutet worden, seine Vorwürfe nicht zu wiederholen. Örtliche Sozialarbeiter, die die Lage der Opfer an die Polizei und das Jugendamt gemeldet hatten, seien von Vorgesetzten zurechtgewiesen und beruflich herabgestuft worden. Auch auf unmittelbare Ansprache reagierten die Behörden offenbar taub. Opfer, die sich bei der Polizei meldeten, seien "mit Verachtung" behandelt worden, heißt es in dem Bericht. Die Eltern betroffener Mädchen seien von der Polizei abgewiesen oder sogar eingesperrt worden.

Die Autoren des Berichts halten für alle Fälle fest, "dass die Mehrheit der Kinderschänder in Großbritannien weiße Männer sind", bevor sie darauf zu sprechen kommen, dass die Täter in Rotherham mehrheitlich pakistanischer Herkunft sind, während ihre Opfer überwiegend weiße Mädchen sind. "Einige Stadtangestellte beschrieben ihre Nervosität, die ethnischen Wurzeln der Täter zu identifizieren, weil sie befürchteten, für rassistisch gehalten zu werden", hält der Bericht fest. "Andere erinnerten sich an klare Weisungen, so zu handeln."


Die Befürchtung, dass radikal Rechte und Rassisten diese Greueltaten verwenden, um gegen Zuwanderer und Muslime insgesamt zu hetzen, als ob sie allesamt Sexualverbrecher wären, ist im gegenwärtigen politischen Klima zwar nachvollziehbar – genau das geschieht ja auch aktuell, nachdem diese Vorfälle bekannt geworden sind. Bei massenhaftem schwerem Missbrauch untätig zu bleiben bzw. ihn zu vertuschen ist als Reaktion auf dieses Dilemma aber selbstverständlich komplett inakzeptabel (zumal dies, nebenbei bemerkt, auch den Verschwörungstheoretikern in der Rechten neue Munition gibt.)

Dem unbenommen wirft das, worüber der FAZ-Artikel berichtet, so einige Fragen auf. Zum Beispiel: Wie kommt es eigentlich, dass "weiße Männer" einerseits beständig als die Herren der Welt phantasiert werden, während es andererseits kein Problem ist, den von weißen Männern begangenen Missbrauch zu betonen, den von Männern mit anderer Hautfarbe begangenem Missbrauch zu bekämpfen aber sehr wohl ein Problem darstellt? Die im Feminismus und den Genderstudien angelegten Modelle für Diskriminierung erweisen sich für das Jahr 2014 einmal mehr als viel zu vereinfachend, unterkomplex und nicht ausreichend differenziert.

Ebenso interessant ist die Frage, wie Feministinnen, die sonst auch bei den unpassendsten Gelegenheiten von "Rape Culture" sprechen, bislang mit dem Missbrauch in Rotherham umgegangen sind - nämlich durch Totschweigen. Damit beschäftigt sich Ian Tuttle in der konservativen New Yorker Zeitschrift "National Review":

Presumably the advent of a nail polish capable of detecting date-rape drugs in one’s cocktail would mark a high-water point in the empowerment of women against predatory men. Not so fast: The feminist backlash against the product has been vehement. According to ThinkProgress, such an innovation "actually reinforces a pervasive rape culture in our society."

Feminists of the vocal, bathe-in-male-tears sort find proof of "rape culture" all about: in newspaper satire, in ’80s movies, in the verb "to force ." So one would think news that between 1997 and 2013 at least 1,400 children in Rotherham, England, were victims of sexual exploitation would confirm the feminist narrative and ignite their righteous fury.

Not so fast.

Released Tuesday, August 26, the "Independent Inquiry into Child Sexual Exploitation in Rotherham," commissioned by Rotherham’s Metropolitan Borough Council, details sexual abuse, including sex trafficking and gang rape, perpetrated over nearly two decades by older men against children in Rotherham. News outlets have released horrifying supplementary details. The U.K. Mirror, for instance, reports that "Emma," a Rotherham-area girl, was raped once a week beginning when she was 13 years old. When she provided to police the names of 250 men she claimed had raped her, police ignored her. Hundreds, if not thousands, of girls in Rotherham and throughout England probably experienced the same.

In Rotherham there is a real-life “rape culture.” But you will not learn anything new about it from Salon, the Daily Beast, Jezebel, or Slate. It has gone unmentioned at Feministing, Bitch Media, or the Feminist Majority Foundation. There have been no outraged op-eds from Jenny Kutner, Jessica Valenti, or Samantha Leigh Allen.

These are, apparently, not the rapes they are looking for.

It is hard not to interpret the feminist blogosphere’s silence on Rotherham as an indication of the movement’s ultimate lack of seriousness. Perhaps they are not interested in confronting the ethnic and religious homogeneity of many of the perpetrators: Emma and the majority of the 1,400 victims were abused by “Asian” men — i.e., Muslim men typically from Rotherham’s Pakistani community. Local government leaders, social services, and law enforcement — for fear of being labeled racist — ignored numerous reports they received.

Or perhaps the rapes of young girls overseas are of no particular interest. The victims were, after all, often in and out of government housing, truant or absent from school, and sometimes around domestic violence. Many had gone serially missing. They are not the upper-class types likely to fall victim to sexist fraternity pranks. They are not prospective Salon readers.

Or perhaps rape culture is just much more palatable a subject when it does not involve, you know, actual rape.

(...) Is it possible, then, that after years of tying "rape" to Disney films and fantasy video games, these feminists are at a loss for words when confronted with the real thing? And we’re talking about not just one rape but thousands of them, committed against girls as young as eleven, over a period of many years, with the full knowledge of many social workers and other complicit authorities. When a glut of horrifying crimes against women is revealed, feminist talking heads do not have the moral seriousness required to confront it.

In the end, it’s just a whole lot easier to talk about nail polish.

Junge schreibt Geschichte, wie er einen Dinosaurier tötet, und wird verhaftet

A South Carolina high school student was arrested and suspended after handing in a class assignment in which he wrote about killing his neighbor’s pet dinosaur with a gun he purchased to "take care of the business."

Freshman Alex Stone said it was only a joke. His mother, Karen Gray, was irate he got busted. Gray said Summerville High School administrators acted rashly when they reported her son to cops last Tuesday on the second day of school.

"I could understand if they made him rewrite it because he did have ‘gun’ in it. But a pet dinosaur?" Gray told CBS affiliate WCSC. "I mean first of all, we don’t have dinosaurs anymore. Second of all, he’s not even old enough to buy a gun."


Hier geht es weiter.

Wolfgang Wenger: "Warum ich mehr mit Linken gemeinsam habe als mit rechten Männerrechtlern"

Um mich in die aktuelle Debatte einzuschalten, ein wenig "Senf" von meiner Seite, wobei ich betone, dass es momentan noch keine allgemeinsgültige linke Postition von Männerrechtlern gibt, sondern bisher nur Einzelmeinungen. Es wird sich zeigen, ob hier eine gemeinsame Position gefunden werden kann - es sieht jedenfalls sehr danach aus!


Hier geht es weiter.

Freitag, August 29, 2014

Als Mann diskriminiert – Kellner macht Kohle

Dieser Stundenlohn ist für einen Kellner rekordverdächtig! Hubert K. kassierte für ein 30-Sekunden-Bewerbungsgespräch saftige 1.350 Euro. Er klagte, weil der Wirt eine Kellnerin bevorzugte.


Hier erfährt man mehr.

Vergewaltigt durch eine Frau: "Du rechnest nicht damit, weil du glaubst, sie wäre auf deiner Seite" (Video)

When Stephanie visited New York, she expected the trip of a lifetime. Instead her dream holiday turned into a nightmare when she was raped by another woman.


Hier geht es weiter.

Könnte jemand mal eben Antje Schrupp stecken, dass sie ihre Geschlechtsgenossinnen bitte von so etwas abhalten soll? Weil andernfalls ... Generalverdacht und so?

Beweis per Handycam: Betrunkene Frau täuscht Gewalt durch Partner vor (Video)

Ich fürchte, wenn sie nüchtern sind, tun sie so etwas deutlich geschickter.

"Islamischer Staat" im Irak: Saddam Husseins Tochter wird Terrorpatin

Mit ihrem Millionenvermögen sponsert Raghad Hussein offenbar die Terrormiliz "Islamischer Staat". Wie viele Gefolgsmänner ihres Vaters träumt sie von der Rückkehr an die Macht.


Spiegel-Online ruft uns noch einmal ins Bewusstsein, dass Frauen wirklich keine besseren Menschen sind.

Mythologie im ZDF: "37 Grad" verschleiert Gründe für Jungenkrise

Auf den Seiten von Science Files analysiert der Bildungsforscher Michael Klein die Herrschaftsdiskurse im Zweiten Deutschen Fernsehen, denen zufolge Jungen und nicht Mädchen plötzlich aus heiterem Himmel und ohne nachvollziehbare Gründe in der Schule lustlos werden sollen und daher zurückbleiben.

"Wanderhure reitet Mann tot"

Schlagzeile des Tages?

ARD-Magazin "Kontraste" berichtet über Männerdiskriminierung beim Kindesunterhalt (Video)

Der Mann zahlt, die Frau kümmert sich um die Kinder! Auch wenn dieses Rollenbild in der Praxis überwunden scheint, beim Kindesunterhalt lebt es fort. Egal, ob der Vater sich nach einer Trennung zu 30 oder 40 Prozent um seine Kinder kümmert, er zahlt immer 100 Prozent Unterhalt. Jetzt fordern Familienrichter das Unterhaltsrecht flexibler zu gestalten und den Kindesunterhalt gerechter zwischen Väter und Müttern aufzuteilen.


Hier findet man den Beitrag als Video und in verschriftlichter Form.

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Lucas Schoppe: "Wozu ist noch mal diese linke Männerpolitik gut?"

Wie kann man politisch links stehen und sich trotzdem gegen die Diskriminierung von Männern und für deren Unterstützung in sozialen Notlagen oder bei Fragen der Menschenrechte engagieren? Ich persönlich finde ja, die Antwort liegt auf der Hand, aber Lucas Schoppe erklärt es gerne noch einmal näher – auch anhand seines eigenen Lebenslaufs.

Sowohl Lucas Schoppe als auch mir selbst ist natürlich nur allzu bewusst, dass die derzeitig von vermeintlich "Linken" betriebene Politik den eigentlich linken Ansprüchen, Werten und Idealen längst nicht mehr gerecht wird, sobald Männerpolitik im Vordergrund steht. Aber um diesen Etikettenschwindel mit dem Begriff "links" geht es ja gerade, erläutert Schoppe anhand einer aktuellen Kontroverse. Vor deren Hintergrund gelangt er zu dem folgenden Fazit:

Wenn [Sarah] Schaschek sich mit [Akif] Pirinçci auseinandersetzt, treffen zwei Hetzer aufeinander, die beide einander brauchen. Schaschek braucht Pirinçcis Maßlosigkeiten, um ihre Studien gegenüber sachlicher Kritik zu immunisieren. Pirinçci braucht Maßlosigkeiten wie die von Tuiders Pädagogik, um sein verbales Wüten zu begründen – denn ohne dieses Feindbild sähe er einfach nur so lächerlich aus, wie er tatsächlich ist.

Hier leben zwei Seiten gut mit den Feindbildern, die sie voneinander malen. Falsch aber ist, diesen Konflikt als Rechts-Links-Konflikt zu beschreiben. Wenn rechte Politik eine Politik der Privilegiensicherung ist, dann führen hier einfach zwei unterschiedliche rechte Gruppen einen Schaukampf gegeneinander.

Wesentlicher Zweck dieses Kampfes ist es nicht, ihn zu gewinnen – sondern den Gedanken zu zerstreuen, das es noch Alternativen zu den komplementär aufeinander bezogenen Positionen Schascheks und Pirinçcis geben könnte.

Als ob jemand, der Durst hat, keine andere Wahl als die zwischen Pepsi und Coke hätte.

Diese eingespielten Fronten lassen sich durch rechte Positionen nicht aufbrechen. Wer darauf besteht, dass Männerpolitik "rechts" sein müsse oder linke Männerpolitik für absurd erklärt, bestätigt bloß die Schlachtordnung, in der sich hier alle Seiten gut eingerichtet haben.

Eine linke Männerpolitik hingegen kombiniert etwas, was in dieser Schlachtordnung nicht zusammengehört. Nach Charles Sanders Peirce birgt eben das die Chance, Neues zu schaffen – Dinge zusammenzubringen, von denen man sich zuvor nicht hätte einfallen lassen, dass sie zusammengehören könnten.

Im Unterlaufen der privilegiensichernden eingeübten Schlachtordnungen hat eben gerade eine linke Männerpolitik das Potenzial, solche Verbindungen herzustellen und so Bewegung in einer betonierten Situation zu ermöglichen. Leszeks Begriff vom "integralen Antisexismus", den auch Arne Hoffmann verwendet, ist vielleicht ein Beispiel für eine solche verbindende Kraft.

Eine linke Männerpolitik hat also den großen Nachteil, dass sie gleichsam ins Leere hinein entworfen wird – ihr fehlen die politischen Bündnispartner. Sie hat aber den unverzichtbaren Vorteil, dass sie in einer festgefahrenen Debatte das Potenzial hat, Neues zu entwerfen und vielleicht Chancen zu erarbeiten, die man zunächst nicht für möglich gehalten, an die man nicht einmal gedacht hätte.


Und das ist exakt der Grund, warum wir in diese Richtung gehen. Als akademisch ausgebildeter Autor und "Vordenker der Männerrechtsbewegung" (so sehen mich ja sowohl meine Unterstützer als auch meine Kritiker und Gegner) betrachte ich es – anders als Andreas Kemper, Thomas Gesterkamp, Hinrich Rosenbrock und Robert Claus – nicht als meine vordringlichste Aufgabe, in einem der althergebrachten Lager brav in Reih und Glied zu marschieren und es darüber hinaus mit Munition zu versorgen. Sondern vielmehr darin, frühzeitig neue Wege in noch nicht kartographiertem Gelände zu erkennen, aufzuzeigen, wie man sie beschreiten könnte und inwiefern sie in eine Zukunft führen, die wesentlich mehr Menschen gerechter wird als die gewohnten Verhältnisse. Wo viele andere nur Bedrohungen sehen, sehen wir linken Männerrechtler Chancen. Nur dieser Wandel ist wirklich progressiv und innovativ – also das, was viele heute noch gerne als "links" bezeichnen.

Der Nachteil der Sache ist natürlich, dass man als ein solcher Pionier erst mal weniger Verbündete hat als jemand, der sich in eines der bereits bestehenden Lager einfügt - was einem Vertreter dieser Lager auch viertelstündlich unter die Nase reiben. Das ist aber wohl der Preis, den man für neues Denken zahlen muss. Einfach hatte es die Avantgarde noch nie.

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Donnerstag, August 28, 2014

Wie die Medien Männer durch Beschämung in den Ersten Weltkrieg getrieben haben

Historische Rückblicke auf 1914 sind derzeit ja sehr in. Hier ein maskulistischer Rückblick des britischen Männerrechtlers Glen Poole:

I spotted a fascinating article in my local newspaper this week, revealing how the paper had done it’s bit for the war effort in 1914 by shaming its male readers into signing up.

The article interested me for two reasons. Firstly it added to my understanding of the great web of social pressure that pushed men into the “protect and provide” mode of masculinity a century ago. In particular, it highlighted the role that employers played in pressurising their young male staff to die for king and country, a factor I hadn’t previously considered.

Secondly, it provided evidence of the way local newspapers shamed their male readers into sacrificing their lives and it did so with no sense of guilt, regret or reflection. In a section dedicated to showing today’s readers what the local media was talking about 100 years ago, the paper proudly declared:

“Sussex men were being castigated for any unwillingness to sign up……The Argus reported an appeal for the Sussex battalion of Lord Kitchener’s expeditionary force of 100,000 men was short of soldiers. Our reporter said the response from the county had not been sufficient, that our men were “lagging behind” and were in danger of reflecting badly on the honour of Sussex.”


Hier geht es weiter.

Und jetzt der Transfer als Aufgabe zum selberlösen: In welchen anderen Bereichen versuchen Medien heute, Männer durch Beschämung dazu zu bringen, sich massiv entgegen ihren eigenen Interessen zu verhalten? (Die Art, wie manche Journalisten die Männerrechtsbewegung darstellen, könnte ein erstes Beispiel sein.)

Lesermail (Antje Schrupps Generalverdacht)

Gestern Abend habe ich auf Genderama über ein putziges Statement der Feministin Antje Schrupp berichtet, die einen Generalverdacht gegen Männer so begründete:

Wenn euch das nicht gefällt, liebe Männer, dann müsst ihr eben eure Geschlechtsgenossen davon abhalten, Frauen KO-Tropfen in den Drink zu schütten. Denn erst, wenn es keine Vergewaltigungen mehr gibt, ist auch keiner von euch mehr verdächtig. Deal with that.


Dazu schreibt mir heute einer meiner Leser:

Ich denke, Schrupp lässt sich doch ganz leicht kontern und zwar wie folgt: Solange Frauen Falschbeschuldigungen gegenüber Männern bezüglich Vergewaltigungen erheben, solange sind alle Frauen mal grundsätzlich verdächtig und insbesondere Frauen, die eine Strafanzeige wegen Vergewaltigung einreichen (verdächtig natürlich, potenzielle Falschbeschuldiger zu sein). Das ist eine reziproke Argumentation – wird zwar der Schrupp absolut nicht einleuchten, aber was solls!


Tja, liebe Antje, wenn dir dieser Generalverdacht gegen Frauen, die Anzeigen wegen sexueller Gewalt erstatten, nicht gefällt, kannst du ja mal deine Geschlechtsgenossinnen davon abhalten, Männer zu verleumden. Deal with that.

Liberaler Studentenvertreter kritisiert "Genderwahn um jeden Preis"

Wie Genderama berichtete, wird die geplante Umbenennung von Studentenwerken zu "Studierendenwerken" mit mehreren hunderttausend Euro veranschlagt. Das begeistert nicht jeden:

Maximilian Raab, stellvertretender Vorsitzender der Liberalen Hochschulgruppe und Mitglied im Studierendenparlament, bezeichnete das Vorhaben in einer Pressemitteilung als "Genderwahn um jeden Preis". Ein neuer Name sei überflüssig. Das Geld für die Umbenennung wäre in einer Verbesserung der Infrastruktur sinnvoller investiert, so Raab. Ein großes Problem sieht er darin, dass sich Studentenwerke überwiegend aus Gastronomie- und Mieteinnahmen sowie Semesterbeiträgen finanzierten und nun die Kosten für die Namensänderung selbst tragen sollen. Maximilian Raab befürchtet, dass die Kosten letztlich wieder bei den Studierenden landen.


Siegfried Lehmann hingegen, Landtagsabgeordneter der Grünen, weist jegliche Kritik zurück.

Mittwoch, August 27, 2014

FAZ berichtet über feministische Proteste gegen K.O.-Tropfen-Tests

Worüber Genderama heute Morgen berichtete, hat inzwischen auch die Frankfurter Allgemeine aufgegriffen – eine Männer-Erfindung, die vor "Vergewaltigungsdrogen" schützt, und den feministischen Unmut darüber:

Kritikerinnen bemängeln, dass so ein Produkt die Verantwortung den Opfern zuschieben würde. Anstatt Männern zu vermitteln, dass Vergewaltigungen ungeheuerlich sind, würden Frauen dazu angehalten, sich vor etwas zu fürchten, vor dem sie sich eigentlich nicht fürchten sollten.


Es ist also nicht die hysterische Rape-Culture-Propaganda, die Frauen dazu anhält, sich mehr als nötig vor sexueller Gewalt zu fürchten, sondern Erfindungen, die sexuelle Übergriffe verhindern können. Alles klar.

Wo man früher Alice Schwarzer nach ihrer Meinung zu allem fragte, was mit Frauen oder Männern zu tun hatte, fragt man heute Anne Wizorek. Die schließt sich erwartungsgemäß dem feministischen Gemaule an:

Anne Wizorek, Medienberaterin und #Aufschrei-Initiatorin sagt auf FAZ.NET-Anfrage: "Klar, es ist irgendwie gut gemeint, aber echtes Empowerment sieht anders aus."


Weil das alles noch nicht plemplem genug ist, meldet sich jetzt natürlich auch Antje Schrupp zu Wort. Die ärgert sich erst mal über das "maskulinistische Wording" des FAZ-Artikels und erklärt dann, warum die Vorverurteilung von Männern, wenn es um Getränke geht, schon ihren Sinn habe:

Wenn euch das nicht gefällt, liebe Männer, dann müsst ihr eben eure Geschlechtsgenossen davon abhalten, Frauen KO-Tropfen in den Drink zu schütten. Denn erst, wenn es keine Vergewaltigungen mehr gibt, ist auch keiner von euch mehr verdächtig. Deal with that.


Und weil wir frauenfeindlichen Kerle das einfach nicht machen, tragen wir offenbar auch alle zur Rape Culture bei und sind alle erst mal verdächtig. Selbst dran schuld, ihr Doofis. Wenn ihr das nächste Mal von einer Vergewaltigung in der Zeitung lest, fragt euch doch bitte: "Warum habe ich meinen Geschlechtsgenossen eigentlich nicht aufgehalten?"

Es wird immer irrer: Gender Gap jetzt bei 50 Prozent

Eine neue Studie deckt größere Gehaltsunterschiede auf als bisher bekannt. Demnach verdienen Frauen in Deutschland nur halb so viel wie Männer. Doch nicht nur hier sind sie finanziell benachteiligt.


"Welt" und "Zeit" spinnen ein bisschen vor sich hin, Hadmut Danisch kommentiert.

Auch Leser der beiden Blätter nehmen die Journalisten in den Kommentarspalten unter den Artikeln an die Hand und erklären ihnen teils mit Engelsgeduld, dass hier Äpfel und Birnen miteinander verglichen werden. Es wird nichts fruchten. Vielleicht fruchtet nicht mal die nächste Entlassungswelle im deutschen "Qualitätsjournalismus".

Verlagshaus Gruner & Jahr streicht 400 Stellen

Es gibt einen kleinen Trost, was die wachsende Verblödung und mangelnde Bereitschaft zu professioneller Berichterstattung in unseren Medien angeht. Die Leute, die statt als Journalisten zunehmend als Ideologen tätig sind, erhalten dafür von ihren Lesern die Quittung:

In der Hauptverwaltung des Zeitschriftenverlags Gruner + Jahr („Stern“, „Geo“,) am Hamburger Baumwall brennt die Luft. Der Vorstand unter Führung von Julia Jäkel will in den nächsten drei Jahren 75 Millionen Euro einsparen. Dafür müssen bis zu 400 Mitarbeiter gehen. (...) (E)s ist anzunehmen, dass die großen Flaggschiffe wie "Stern", "Brigitte", "Geo" und "Gala" am stärksten von den Einschnitten betroffen sein werden.


Die FAZ berichtet.

Natasha Devon: "Nicht nur Jungen brauchen männliche Rollenmodelle"

Natasha Devon, raised by her single mum, only realised in her twenties how much emotional support she'd missed out on by not having a father to talk to


und schreibt darüber im britischen Telegraph, wobei sie zu der aktuellen Debatte Stellung bezieht, ob Männer überflüssig geworden seien.

Disney-Prinzen wecken Aufmerksamkeit für männliche Opfer häuslicher Gewalt

Das ist doch mal eine kreative Idee, um für dieses Thema endlich mehr Aufmerksamkeit zu erzeugen.

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Männer, die Mittel zur Verhinderung von Vergewaltigungen erfanden, unter feministischem Beschuss

Vier männliche Collegestudenten haben einen Nagellack erfunden, mit dem eine Frau sogenannte "Vergewaltigungsdrogen" wie Rohypnol in ihrem Getränk erkennen kann. Alles, was sie dazu zu tun braucht, ist, ihren Finger in das betreffende Getränk zu halten. Wenn ihr Nagellack dabei die Farbe wechselt, stimmt etwas nicht.

Nun wird seit einiger Zeit schon diskutiert, ob die Angst vor solchen Drogen nicht stark übertrieben ist. Aber viel bemerkenswerter ist, dass die Männer für ihre Erfindung sofort unter feministischen Beschuss gerieten. Darüber berichtet jetzt eine feminismuskritische Bloggerin:

How cool is it that these four guys care enough about women that they have spent their time coming up with a product that can actually help women look out for themselves in a way that hasn't been possible before? (...) When one of them was asked why they created the nail polish, the response was, "All of us have been close to someone who has been through the terrible experience, and we began to focus on preventive solutions, especially those that could be integrated into products that women already use. And so the idea of creating a nail polish that detects date rape drugs was born."

That makes me totally want to hug all of them. And naturally, it makes liberal feminists furious.

Yeah. According to that sourcelink, a product like this isn't revolutionary. It's one that will "delude you into believing you're 100% safe from sexual violence." The Executive Director of Feministing, who penned the column, counters (totally paraphrasing), "But but but ... date rape drugs aren't even used that often to facilitate sexual assault! MEN ARE PIGS!"

Her point, it seems, is that it's more often just plain old alcohol that is used in drug-facilitated rape. And she thinks that this nail polish will give women a false sense of security. So, her next question is obviously, "Do you have any plans to donate the profits to help protect the remaining 18% of women who will get raped in their lifetimes?"

This is her Actual Expectation, you guys. I'm sorry, but that chick is a total BEYOTCH for even asking that question. Instead of complimenting these gentlemen for caring about women, for using their skills to create a product like this, she berates them about their expected profits.

And she doesn't stop there. She says,

"Is your product free? Will if be universally available in bars and on college campuses? What if I’m interested in ensuring not only my safety but also the safety of all the other women who have not heard about — or cannot afford to buy — your nail polish? Do you recommend that I just purchase a bulk order and set up a nail-painting table outside my local bar? Can you provide some advice for how to discreetly ask strangers if they’d like me to stir their drinks as well? If your product becomes popular, won’t drink-spikers just learn to target the drinks of nail polish-free women? Will you have a clear polish to avoid this problem?"

You don't even know how much I want to use the c-word right now.

She is exactly the reason the word "feminist" has become so off-putting to so many people, particularly women. Women like us, for example, look at these guys and admire them for their compassion, their entrepreneurialism, their empathy towards women who've been victims and women who might BE victims someday. And this chick just wants to tear them down. For the love of Pete, WHY?


Hier findet man den vollständigen Artikel. Die darin kritisierte Feministin war allerdings nicht die einzige, die sich über diese Erfindung empörte. Das erfährt man aus einem weiteren, deutlich kürzeren Artikel: Feminists Say Roofie-Detecting Nail Polish Is Actually Also Rape Culture.

Riesen-Aufregung über "Sexismus" bei Emmy-Verleihung

Beyoncés Selbstinszenierung als überzeugte Feministin (Genderama berichtete) wurde gestern durch einen von der Schauspielerin Sofia Vergara ausgelösten (Pseudo-)Skandal bei der Verleihung der "Emmys" für brillante Fernsehserien in den Schatten gestellt. Mollie Hemingway berichtet und kommentiert:

Guys, guys. Seriously. You won’t believe this. So on Sunday night, Beyoncé had a 15-minute medley performance at the MTV Video Music Awards. It was what you’d expect from Queen Bey these days — a stage full of back-up dancers in "naked stripper" costumes gyrating on strip poles, one of the most amazing collections of derrières I have ever seen, songs about performing oral sex in the back of a limo, a song about having a guy "tear that cherry out" (complete with the word "cherry" in big letters as the backdrop), a song that tells women who don’t respect Beyoncé sufficiently to "Bow Down Bitches," S&M themes, intimate acquaintance with much of Bey’s crotch — you know, the usual. I mean, it wasn’t totally usual in that Beyoncé’s toddler child was in the audience to witness all this dry-humping and simulated getting-down, but other than that, your typical Beyoncé. I say this as someone who enjoys Beyoncé but might risk a visit from Saturday Night Live’s Beygency, the group that kills people insufficiently devoted to Queen Bey.

But in the midst of this performance, there was a little sermonette about "Feminism," illustrated with the helpful prop of "FEMINIST" in big letters at the back of the stage. And the media completely ate it up. Many thought it inspiring and praised it to high heaven. I wrote that it was utterly hilarious that a cry for feminism took place between the strip club vignette and the "Bow Down" song. When I was interviewed about that piece, I said that feminism right now is an incoherent mess of double standards. Little did I know how right I was.

Not 24 hours later there was another awards show. The Emmys.


Hier geht es weiter.

Siehe dazu auch: The most absurd feminist outrage at Vergara’s pedestal gag. Und ja, es gibt auch deutsche Artikel zu dieser Debatte, etwa Sofia Vergara: Sexismus-Vorwürfe sind lächerlich.

Dienstag, August 26, 2014

Neue Studie: Auch im Netz regiert die Schweigespirale

Eine neue Studie des einflussreichen amerikanischen "Pew Research Center" legt nahe, dass soziale Medien keineswegs im erhofften Maße zur Meinungspluralität bei kontrovers diskutierten Themen beitragen.


Die Frankfurter Allgemeine berichtet.

Neue Studie: Einer von drei Männern hat schon mal gelogen, um sich vor Sex zu drücken

Sex is often considered "the ultimate goal." People will go to great lengths to have it, risking life, limb and dignity for some loving.

For others, sex is something they often find themselves avoiding. These folks will go so far as to lie to get out of doing the deed.

But who is it that’s faking the headache?

In our latest DatingAdvice.com study, we surveyed more than 1,000 Americans to find out if they’ve ever lied in order to avoid having sex. The results were surprising.


Hier geht es weiter.

Politisch korrekter Sex?

David Berger beschäftigt sich auf der Website "Männer" mit den Ansprüchen des "rollen-revolutionären Fickens" aus schwuler Perspektive und gelangt zu dem Fazit: "Der Anspruch der queeren und katholischen Sexdiktatoren ist totalitär".

Leserpost? Wohl eher nicht ...

Heute finde ich ein Schreiben des "PR-Büro Susanne Fink" in meinem Briefkasten, das so beginnt:

Sehr geehrter Herr Hoffmann,

um die Gleichstellung der Frauen im Berufsleben ist es nach wie vor schlecht bestellt. Jüngsten Zahlen des Statistischen Bundesamtes zufolge verdienen Frauen in Deutschland 22% weniger als Männer (in Österreich 23%, im EU-Vergleich ist das der viert- bzw. zweitletzte Platz!), sie bekleiden lediglich 29% der Chefposten und besetzen nur jede fünfte Professur. Als Hinderungsgrund für die weibliche Karriere wird immer wieder die sogenannte "gläserne Decke" angeführt, an die Frauen auf dem Weg nach oben stoßen: Die Führungsposition ist zum Greifen nah, eigentlich stimmt alles mit der Qualifikation und dem eigenen Engagement, aber plötzlich geht es nicht weiter, und während frau unter der gläsernen Decke festhängt, sieht sie ihre männlichen Mitbewerber ungehindert an ihr vorbei nach oben ziehen. Schafft sie es doch, scheitert sie möglicherweise an der "gläsernen Klippe": denn den wenigen Frauen, die es geschafft haben, schaut man unbarmherzig auf die Finger und richtet einen Spot auf sie.

Frauen, die sich unerschrocken den Weg nach oben bahnen, bleiben die Ausnahmen – aber es gibt sie, und genau hier setzt [Name der Autorin] mit ihrem Karriereratgeber an: Gestützt auf die eigene Coaching-Praxis ...


Es folgen drei weitere Absätze Reklame, verbunden mit dem Angebot eines Presseexemplares und dem Kontakt zu einem Interview.

Die Feminismus-Industrie ist wirklich sehr rührig. Allerdings bin ich mir nicht sicher, ob ich wirklich der Adressat bin, der für ein solches Schreiben am besten geeignet ist.

Böse Männer, brave Frauen? Die Wahrheit über Anfeindungen auf Twitter

Ist Twitter, wie es uns das feministische Lager gerne glauben macht, eine Plattform, wo sanfte Frauen von übergriffigen Männern belästigt und niedergemacht werden? Neuere Untersuchungen zeigen, wie es wirklich aussieht: Bei Twitter werden Männer mehr als doppelt so häufig wie Frauen angegangen und Frauen werden von anderen Frauen genauso oft wie von Männern angefeindet. Es ist dasselbe Prinzip wie überall sonst: Sobald man sich die Wirklichkeit genauer anschaut, verschwindet das feministische Klischee vom moralischen Gefälle zwischen den Geschlechtern.

Ist Beyoncé die letzte Hoffnung des Feminismus?

Die bekannte Popsängerin gibt alles, um für die verstaubte Ideologie Reklame zu machen, und scheint jedenfalls Taylor Swift schon bekehrt zu haben.

Lesermail (Linz)

Einer meiner Leser schreibt mir aus Österreich:

Linz wird inzwischen langsam als Stadt bekannt, wo Sexismus offizielle Linie ist. Natürlich der 'gute' Sexismus, wo Männer diskriminiert und Frauen hofiert werden. Jüngstes Beispiel:

"Girls only! Kostenloser Englisch-Workshop für Mädchen – Anmeldungen ab sofort möglich. Das Beherrschen einer Fremdsprache wird heutzutage bei vielen Berufen vorausgesetzt. Um Mädchen im Alter von 12 bis 14 Jahren die Möglichkeit zu geben, ihr Englisch zu verbessern ohne den schulischen Leistungsdruck zu erleben, bietet das Frauenbüro der Stadt Linz am Mittwoch, 10. September 2014, einen kostenlosen Workshop an."

Das sind nicht die Tätigkeiten eines privaten Vereins, sondern aus öffentlichen Geldern finanzierte Unternehmungen. Und natürlich ist das nur die Spitze des Eisberges

Nicht zu vergessen auch die Uni Linz, wo nicht nur Gender-Kurse für alle verpflichtet sind, sondern sogar Stellen exklusiv für Frauen ausgeschrieben werden.

Montag, August 25, 2014

Frauenförderung (Comic)

Erzählmirnix wieder ... :D

Hasskampagne gegen britischen Politiker, weil er keine Wahllisten allein für Frauen wünscht

Auch den ersten Feministinnen scheinen die Attacken ihrer "Schwestern" auf Männer zuviel – dann zumindest, wenn diese Attacken zum Beispiel ihren eigenen Ehemann treffen. So enthielt die britische Daily Mail gestern folgende Schlagzeile:

I'm a feminist who ardently wants more women in the Commons. But I'm appalled at how my Labour MP husband Austin Mitchell has been... monstered by the sisterhood, says LINDA MCDOUGALL

In dem darunterstehenden Artikel erfahren wir, worum es geht:

It's been a bad week for me and my husband, Austin Mitchell, the Labour MP for Grimsby. He’s been bullied and abused by his colleagues in his own party for daring to discuss the future of all-women shortlists.

‘Sexist and misogynistic,’ said Lucy Powell, Shadow Children’s Minister. ‘It’s the old, cloth-eared, macho politics,’ growled Labour aristocrat Dame Tessa Jowell. And Hull East Labour MP Karl Turner joined the ladies, describing his neighbour and colleague as ‘self-serving, chauvinistic, antiquated’.

Austin has been battered all over the media since his article in last week’s Mail on Sunday where he gave his views on selecting many Labour candidates for next year’s Election from all-women shortlists (AWS). Shadow Attorney General Emily Thornberry MP weighed in with ‘suspect his wife Linda is not amused either, is she?’.

You’re right, Emily. I’m not.

I have, for as long as I can remember, been a feminist. And I have, from their inception before the 1997 Election, been an enthusiastic supporter of AWS. Of the 120 women who became MPs in 1997, 101 were Labour. They changed the face of Westminster for ever. I was so thrilled I wrote a book, Westminster Women.

However, there have been some disturbing trends of late: seats where only one or two women applied, seats fixed in advance for favoured daughters. AWS should not become the ‘old boy network’ in a skirt. Most concerning of all, it appears to have become untouchable. Any suggestion of change or modification is howled down and treated with derision.

Austin wrote a perfectly sensible piece exploring the possibilities for an end to AWS. He was neither hysterical nor misogynist. He said many things I would wholeheartedly support (albeit in less careful language than I’d have used). For this he has been utterly vilified. The Labour Twitterati got their teeth in and held on all week: ‘I cannot wait till your generation finally dies,’ screamed one.

Austin was determined to stand down before the 2015 Election. He’d had serious heart problems in 2013, and it would have been hard to go on with his 80th birthday coming up.

(...) The jihad sisters who’d decided it was best to keep the old boy out of the process until Melanie was safely selected, rose up as one to abuse him. Of course they never bothered to read what he actually wrote. The name Austin Mitchell and AWS in the same sentence was all it needed.

Like trained guerilla fighters, they went for him with both barrels and chucked in a couple of hand grenades and a shoulder-launched missile for good measure.

Then the BBC’s Newsnight picked up the baton and handed it to Stella Creasy MP.

Stella and Newsnight’s Kirsty Wark were in the studio in London. Austin was in the BBC news room in Leeds perched on a stool in front of a monitor which showed him only a picture of himself or a newsfeed of events in Gaza. He remained there for 45 minutes. Austin is at the best of times fairly deaf, an advantage in politics but not on Newsnight.

He couldn’t see what was going on and he heard little. Stella had decided that the way to win was to interrupt Austin if he even opened his mouth. This she did very successfully.

It looked hilarious: two women talking urgently among themselves while a bewildered older man appeared above and between them in what seemed to be a glass box. He was looking puzzled and holding up his hands in a ‘don’t shoot me’ kind of way. When women finally do take over the world, I imagine scenes like this will be commonplace.

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