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Dienstag, November 28, 2017

SPD-Rebell liest seiner Partei die Leviten – News vom 28. November 2017

1. Der SPD-Bürgerschaftsabgeordnete Hauke Wagner ist nach dem Jamaika-Aus, wie die "Welt" es formuliert, "der Kragen geplatzt":

Die Grundidee der Sozialdemokratie ist aus seiner Sicht nicht die, "ausschließlich Themen für die Randgruppen und die Unterjochten zu machen. Es ging uns um einen Verteilungskampf in der Gesellschaft. Doch mittlerweile suchen wir nach immer neuen kleinen Gruppen, denen wir helfen wollen und verlieren dabei den normalen Arbeiter aus den Augen", betont Wagner. Dieser normale Arbeiter gehe heute nicht mehr in die Fabrik, sondern in die Filiale einer Sparkasse. Wagner: "Der findet sich bei der SPD nicht mehr wieder, weil er den Eindruck hat, dass sich die SPD nur noch um die Ehe für Alle und das Gender Pay Gap kümmert."


Die SPD reagierte dem Artikel zufolge mit einer "Welle der Empörung". Wagner gelte seit Jahren parteiintern als Querulant, Störenfried und Unruhestifter. Sein Ziel, die Genossen wachzurütteln, verliere er trotzdem nicht aus den Augen. "Wir diskutieren nicht, jeder Ansatz wird im Keime erstickt." Das sei aber Unsinn. "Ebenso, dass jemand wie ich, wenn er öffentlich Kritik an der Partei übt, massiv auf die Fresse bekommt."



2. Passend dazu: Antje Schrupp fordert in der "Zeit", Andersdenkende nicht als Antifeministen abzulehnen – es sei denn natürlich, es handele sich um "männerrechtlerische und rechtsnationalistische Positionen".



3. Die Männerrechtsbewegung verdient mehr Anerkennung und Respekt findet Anya Renee Boyd in einem aktuellen Artikel.



4. Eine der Initiativen, bei denen Antje Schrups Toleranz offenbar endet und die auch bei der SPD keinen Fuß in die Tür bekäme, ist die männerpolitische NGO "Hequal" in Großbritannien. In einem aktuellen Beitrag beschäftigt man sich dort mit dem skandalösen Stand der Dinge bei häuslicher Gewalt:

Ein historisches und längst überfälliges Urteil fiel vor kurzem in Wales, wo die Gleichstellungs- und Menschenrechtskommission entschied, dass das von Safer Wales geführte Dyn Project männliche Opfer von häuslicher Gewalt nicht länger diskriminieren solle. Dessen "Helpline" hatte zuvor männliche Anrufer daraufhin überprüft, ob sie Täter waren, und sich damit geweigert, ihnen zu glauben. Es fand kein solches Screening von weiblichen Anrufern durch ähnliche, von Steuerzahlern finanzierte Dienste statt, was unbestreitbaren Sexismus gegen Männer bedeutet.

Feministinnen werden zu Recht verspottet, weil sie darauf beharren, dass Polizei, Gerichte und die Gesellschaft als Ganzes "dem Opfer glauben" und damit jemanden automatisch schuldig sprechen müssen, sobald jemand anderes einen Fall von Missbrauch behauptet. Der wohl einzige Ort aber, an dem es angemessen sein könnte, "dem Opfer zu glauben", ist ein reiner Notruf für häusliche Gewalt, bei dem die Unparteilichkeit, die wir von Polizei und Justiz erwarten, nicht notwendig ist.

Die Heuchelei, mit der Feministinnen ihre "Glaubt-den-Opfern"-Rhetorik über Bord werfen, sobald das Opfer männlich und der Täter weiblich ist, ist nicht überraschend, aber natürlich gehen Feministinnen noch weiter. Sie sind nicht einfach nur skeptisch gegenüber Männern, die Hilfe suchen, sie nehmen das Schlimmste an und hegen den Eindruck, dass hilfesuchende Männer nicht nur Lügner, sondern selbst Täter und Kriminelle sind!

Vielleicht haben Sie geglaubt, dass eklatant männerfeindliche illegale Geschlechterdiskriminierung bei durch Steuergelder finanzierten Dienstleistungen von einem Gremium wie der Gleichheits- und Menschenrechtskommission vor langer Zeit gestoppt worden ist. Tatsächlich aber hat man dort den Sexismus gegen Männer voll unterstützt. Die Gleichheits- und Menschenrechtskommission in Wales hatte zuvor erklärt, dass es unerlässlich sei, männliche Anrufer zu "filtern", um festzustellen, ob sie "echt" seien. Glücklicherweise werden sie nach einer Kampagne von Mitgliedern des Welsh Assembly, Mark Drakeford und Anne O'Regan, rechtlich beraten und haben ihren Irrweg erkannt, aber es ist höchst beunruhigend, dass ein solches Gremium den Sexismus gegen Männer offen unterstützt, bis sie schließlich gezwungen werden, Vernunft anzunehmen und ihren Job zu erledigen, um das Gleichstellungsgesetz durchzusetzen.

(...) Das Dyn-Projekt ist kein Einzelfall. Das gleiche illegale Phänomen tritt auch in England und Schottland auf, wo die männerfeindlichee "Men's Advice Line" männliche Anrufer aussortiert. Ihr Verhalten ist noch schlimmer, denn die MAL nimmt nicht nur an, dass viele männliche Opfer Lügner sind, sondern kombiniert dies auch mit einem eklatanten Interessenkonflikt. Die Mutterorganisation der Men's Advice Line ist "Respect", deren Kerngeschäft die Durchführung von Täterprogrammen für Männer bei häuslicher Gewalt ist (und natürlich nicht für Frauen). So liegt es im Interesse von MAL,"lügende" männliche Opfer zu finden, die nachdrücklich als Täter bezeichnet werden, die dann auf lukrative Täterprogramme der Mutterorganisation gesetzt werden können.

Wenn man hier das Gesamtbild betrachtet, jenseits der Verstöße gegen das Gleichstellungsgesetz, ist das ist einfach ein massiver Skandal und sollte überall Schlagzeilen machen, statt als Meldung in eine regionale walisische Zeitung verbannt zu werden. Die männlichen Opfer häuslicher Gewalt sind die am stärksten ausgegrenzten, am stärksten diskriminierten und ihnen steht fast keine Hilfe wie Notunterkünfte zur Verfügung, obwohl sie inzwischen jährlich 700.000 Menschen umfassen. Verständlicherweise erwarten männliche Gewaltopfer, dass ihnen nicht geglaubt wird, weshalb sie am wenigsten bereit sind, solche Übergriffe zu melden. Und wenn sie doch endlich den Mut aufbringen, diese von den Steuerzahlern finanzierten Notrufe anzuwählen, sehen sie sich noch mehr Feindseligkeiten und Menschen gegenüber, die offiziell angewiesen sind, ihnen ebenfalls nicht zu glauben! Stellen Sie sich vor, Sie kontaktieren einen Notruf, nur um zu erkennen, dass die Person, die Ihnen "helfen" soll, denkt, dass Sie der Schuldige sind, und Sie stattdessen zu einem Täterprogramm verweisen möchten. Das ist obszön.

(...) Die eigentliche Frage hier ist sicher, warum um alles in der Welt wir Steuerzahler Gelder für Dienstleistungen ausgeben, die nicht nur diejenigen im Stich lassen, denen sie helfen sollen, sondern die ideologisch dagegen sind, auch nur zu glauben, was die Gewaltopfer mittelen – so sehr, dass sie die Realität auf den Kopf stellen wollen. Wann haben Sie jemals von einer Organisation gehört, die nur einer bestimmten Gruppe helfen soll, anstatt sich auf die Herstellung und Verbreitung von "Statistiken" zu konzentrieren, wie viele darunter Lügner, Betrüger und Kriminelle sind?

(...) Darüber hinaus vergeuden wir Steuergelder für diese missbräuchlichen Dienste und verweigern sie gleichzeitig den legitimen Organisationen, die sich wirklich um männliche Opfer kümmern, wie die Mankind Initiative: eine Organisation, die in ihrer 16-jährigen Geschichte noch keinen einzigen Penny Regierungsgelder erhalten hat, obwohl sie eindeutig die führenden Anwälte für männliche Opfer häuslicher Gewalt im Vereinigten Königreich ist. Wir sollten jenen Institutionen die Gelder entziehen, die den Opfern nicht helfen wollen, und wir sollten damit aufhören, Geld zu verschwenden und den Opfern Schaden zuzufügen. Stattdessen sollten wir diejenigen unterstützen, die tatsächlich Opfer von Gewalt geworden sind, und alle gleich behandeln, unabhängig von ihrem Geschlecht.